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F-reud und Leid bei der Proviantkolonne.
Wurde erwidert, das seien eben Kriegsverhältnisse, zum zweiten wurde mir der starre Grundsatz entgegengehalten: Nachempfang gibt es nicht. Verbittert kehrte ich den engherzigen Beamten den Rücken, grollend den Gedanken hegend: möchten die doch mal im Felde selbst Not und Elend kennen lernen.
Auf mein Schreiben wegen des Awadaober halben Ochsens war ein anderes eingelaufen, just wie in der Heimat unter „Eilt sehr", malerisch dreimal mit Rotstift dick unterstrichen. Ich ließ es zunächst kaltstellen; denn es hieß darin, ich solle die so fleißig errechnete Portionenzahl auf den nächsten Empfang verrechnen. O ja, sie hätten ja gleich befehlen können: Die Leute haben sich des vollkommen unnützen Essens zu enthalten.
In die Zarisberge.
Am 8. beluden wir von neuem, und zwar:
1. Eigene Verpflegung
(1 Off., 49 M., 9 Pferde, 155 Mault.) 8427 Kgr.
2. Verpflegung für Abt. M. 9532 Kgr.
3. Wasserstoffgas. 500 Kgr.
Sachen vorn Bekleidungsdepot .... 286 Kgr.
Sachen vorn Artilleriedepot. 200 Kgr.
18944 Kgr.
3 Uhr nachmittags atmete alles, aber auch alles hoch auf — wir verließen Windhuk. Spöttisch lächelnd dachte ich an die beiden Zettel, die mir abermals mitgegeben waren, und welche mir auch dieses Mal zwei lebende Hammel in Rehoboth verschaffen sollten. Angewiesen war ich, so schnell als möglich mein Ziel zu erreichen. Ein Sanitätsunterosfizier wurde mir angeschlossen. Abends Halt 6.30 in Ongeama.