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Im Herero- und Hottentottenland
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Freud und Leid bei der Proviantkolonne.

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unbegrenzte Fernen schweifende, trunkene Blick von der Kuppe aus. über 30 Kilometer weit konnte ich mit unbe- waffnetem Auge bei der wunderbar klaren afrikanischen Luft deutlich die Stationsgebäude, Bäume und kleineren Hügel von Seeis erkennen. Bergab blieben wir auf halber Höhe stehen und gaben einige Schüsse ab, um dem don­nernden, grollenden Echo zu lauschen. Als mineralische Ausbeute brachte ich von diesem Ausflug mit: körniges und kristallisiertes Magneteisen, Speckstein, Kupfererze und Marmor. Der Magneteisenstein durchbricht hier die Sand­fläche 50 Zentimeter bis 1 Meter hoch und bildet scharfe, sich bis zu 600 Metern hinziehende, schwarze Grate.

Am 2. August Marsch 68 morgens nach Voigtlands- sarm, wo ich vier Tage auf Weide blieb.

Am 7. beendete ich diese Pad mit einem Marsch nach Windhuk von 3.308.45 nachmittags.

Am 8. meldete ich mich morgens bei Oberst D. (führte zu der Zeit das Oberkommando) zurück. Auf meine Mel­dung über mein Gefecht entgegnete jener kurz: Das ist nicht möglich, so nahe an Windhuk gibt es keinen Feind mehr. Hatte er ja vor kurzem erst nach Berlin gedrahtet: Im Umkreise von 100 Kilometern bei Windhuk alles vorn Feinde frei. Na, da habe ich meinen Arger am Abend fleißig durch Sekt fortgespült. Mit O. und S. bildeten wir im Kasino eine urgemütliche Ecke. Unserer sich schnell entwickelnden Kneiperei legten wir die Feier des 100. regen- losen Tages zugrunde.

Bis jetzt habe ich die stattliche Marschleistung von 3218 Kilometern mit 151 Biwaks hinter mir.

Nach Maltahöhe.

Am 9. wurde des Vormittags neu geladen. Auch ver­faßte ich am selben Morgen eine geharnischte Weigerung,