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Im Herero- und Hottentottenland
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Freud und Leid bei der Provicintkolonue.

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geschirr eingebuddelt. Welche Schwierigkeiten entstanden aber bei Wasser und Holzmangel! Denn um genügend Holz zum Backen zu bekommen, mußte mitunter stunden­weit die Gegend danach abgesucht werden. Eine höchst willkommene Abwechslung boten unserem Gaumen gefüllte Pfannkuchen. Die Füllung bestand aus dem Inhalt der gelieferten Büchsen mit Mus oder amerikanischem Obst. Als Ersatz hierfür diente auch Wohl ein mit Zucker ange­machter Brei von den in der Steppe vorkommenden Wassermelonen.

Ja, der Mann im Felde hat es hier sehr schwer: Die kurzen Marschpausen hat er noch zum Kochen, Backen, Zeug- waschen und Flicken zu verwenden.

Am 23. zog ich weiter nach Kowas. Unterwegs stieß ich kurz vor Springbockvlei auf eine Ochsenkolonne, der sämtliche Ochsen weggelaufen waren. Acht Kilometer vor Kowas sahen wir nachts ein größeres Lagerfeuer vor uns. Bei unserem Herankommen wurde es durch Auswerfen von Sand schleunigst gelöscht. Wir sahen nur noch, als wir heranritten, den Dampf aufsteigen; die Schwarzen hatten uns rechtzeitig gehört. Das Rumpeln der Leerwagen über das hier befindliche Klippenmeer tönt zu weit. In Kowas nahm ich den Farmer Viereck unter meinem Schutz nach Windhuk zurück, weil sein notdürftig wiederhergestelltes Farmerhaus allnächtlich mit Schüssen bedacht wurde.

Mitten durch den Steppenbrand.

Der Marsch von Kowas nach Koanus vorn 27. zum 28. gestaltete sich großartig schön. Am 27., 3 Uhr nach­mittags, nahm ich den Marsch mit allen Vorsichtsmaß­regeln auf, denn acht Tage vorher waren auf dieser zurück­zulegenden Strecke ein Sergeant und zwei Mann abge­schossen worden. Schon beim Abrücken sahen wir riesige