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Im Herero- und Hottentottenland
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Freud und Leid bei der Proviantkoloune.

War, während zu gleicher Zeit von Gochas aus ebenfalls eine solche nach dort angesetzt worden. Man vermutet, daß Hendrik dort sitzen soll. Weiler soll hierdurch festgestellt werden, ob der Feind die englische Grenze überschritten hat. Um durch diese Wüstenstrecke ein Reiten zu ermög­lichen, waren vorher im Abstand von je 10 Kilometern Blechtins mit Wasser eingegraben worden, um von der zu­rückkehrenden Patrouille benutzt zu werden. Drei der­artige Tränkstellen waren eingerichtet worden, denn bis zur englischen Grenze gab es um diese Zeit keine Wasserlöcher mehr.

Ein Mittagsschmaus am Rand des Sandfeldes.

Um 12 Uhr nahmen wir, vergnügt, miteinander noch etwas plaudern zu können, das herrliche Mahl ein. Es bestand aus einer kräftigen Erbswurstsuppe und einem darauffolgenden Kaffee. Da M. schon seit Wochen hier weilte, so herrschte ein großer Luxus an Bequemlichkeit. Er hatte sich sogar Tisch und Stühle aus Kistendeckeln zu­sammengezimmert. Aber Teller und Koppis (Becher mit Henkeln) aus dauerhaftem Blech und das Eßbesteck mußte ich selbst mitbringen. Als wir das behagliche Mahl be­endet, zogen wir aus der Hosentasche die kurzen Pfeifen hervor. Und nachdem wir vom amerikanischen Platten­tabak etliches mit dem Messer in die hohle Hand geschabt und mit dem Daumen darin gerieben, stopften wlr zu­frieden dieNasenwärmer". Alsbald entzündeten wir mit dem vom Boy gebrachten brennenden Holzspan das köst­liche Kraut. Wohlig zurückgelehnt, schauten wir den weg- wirbelnden bläulichen Wolken nach. Als ich so über die öde Sandfläche schaute, konnte ich die Frage nicht unter­drücken:Mein Gott, wie halten Sie es nur in diesem