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Freud und Leid bei der Proviantkolonne.
andern setzten ein, und erhebend klang das Lied in die herrliche Prairienacht hinaus. Und wieder setzte der eine ein „Nun danket alle Gott"; da lauschte ich gar ergriffen den machtvollen Klängen. Doch die Pflicht ruft! Abermals vier Schüsse, und meine Reiter ziehen sich, die Dornenreiser im glühenden Bogen schwingend, zum Lager herab zusammen. Schars heben sich die nahen Posten auf den Klippen über uns am Himmel ab. Unter ihrem Schutze verteile ich den Leuten Rum und Zigarren aus meinem Besitze, und einige Zeit noch erschallen an den funken- sprühenden Lagerfeuern muntere Soldatenweisen. Doch bald schläft alles den bleiernen Schlaf, wie ihn die gesunde Anstrengung mit sich bringt. Nur hier und da stößt ein Schläfer kurze Töne im Traume aus — gaukeln ihm Heimatbilder vor, oder winkt ihm die Kriegsgöttin mit dem Lorbeerkranze?
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Auf Jagd verirrt.
Am Sonntag, dem 2Z., ging ich morgens 6 Uhr zur Jagd auf die Hochebene hinaus. Die Jagd bot uns in dem wildreichen Schutzgebiet die kurzweiligste und schönste Abwechslung. Doch war dieses Vergnügen durchaus nicht ungefährlich. Wie manch einer ist auf dem Pirschgang im Busch abgeschossen worden, und öfters kam es vor, daß im Übereifer der Schütze sich zu weit von der Truppe entfernte, verirrte und verdurstet ist. Bald hatte ich einen Bock getroffen, er bricht nieder, schnell eile ich nach ihm hin; doch da springt er in langen Flüchten weiter. Ich reiße das Gewehr an die Wange, drücke ab, und tschapp geht es. Ich hatte vergessen, neu zu laden. Doch schnell einen neuen Patronenrahmen hinein, und unverdrossen folge ich der Richtung des entschwundenen Böckleins. Arg heiß wird es