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Im Herero- und Hottentottenland
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Freud und Leid bei der Proviantkolonne.

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gehend. Die beiden letzteren Kasinos haben die eigen­artigen Benennungen: Klippkaffern- und Buschmann-

Kasino. Sie sind deshalb so getauft, damit die Bambusen sie bei Bestellungen leichter auseinander halten können.

Auf Pad von Windhuk:

Nach Kowas.

Am Freitag wurden unsere Fahrzeuge beladen. Und am 5. traten wir frohgemut den Weitermarsch an. Froh, weil wir nun auf der Pad keine Vorgesetzten über uns haben, und weil es sich im Felde um vieles billiger leben läßt. Hatten mich doch die beiden Tage in Windhuk allein an Mittag- und Abendessen ohne Getränk 32 Mark gekostet. Auf dem Marsch erhalten wir jedoch unsere Verpflegung umsonst und derart reichlich, daß wir das Gelieferte kaum bewältigen können (das wurde leider später anders). Ebenso wird uns der Rum in überreichlichem Maße zuteil. Zu dritt erhalten wir jeden zweiten Tag eine Flasche. Wir sollen dadurch die Möglichkeit gewinnen, das Wasser unter­wegs trinkbarer zu machen. Unser Weg führte uns an der früher befestigt gewesenen Spitzkoppe Sperlinglust vor­bei, durch einen engen Hohlweg und hinter dem Paß schroff bergab in das liebliche Tal von Klein-Windhuk, das von den umgebenden, etwa 200 Meter hohen Bergen um­rahmt wird. Von den Hängen des westlichen Bergzuges rieseln reiche heiße Quellen herab (72 Grad). Eigentüm­licherweise fließen diese während der Trockenzeit stärker als in der Regenzeit. Oben von der Höhe hat man einen ent­zückenden Rundblick. Gegenüber so nahe, daß man glauben könnte, hinüberreichen zu können, türmen sich die trutzigen, wilden Bergzüge des Erosgebirges auf, Berg hinter Berg, Tal hinter Tal. Von Südosten glänzen die schroffen Ab-