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Im Herero- und Hottentottenland
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Freud und Leid bei der Proviantkolonne.

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Da, da, ich habe einen wilden Esel geschossen! Er, stolz

voran, wir folgen zu einem-vertrockneten, grauen

Dornbusch. Doktorchen hat nach unserem homerischen Ge­lächter über sein Mißgeschick lange, lange Zeit nicht mehr nach dem Schießgewehr gegriffen.

Um 7 Uhr war es bereits dunkel und wunderbar strahlte der Sternenhimmel auf uns herab.

Vorn südlichen Sternhimmel.

Der Sternenhimmel ist über Afrika um vieles schöner als im Nordland. Da gibt es einmal bedeutend mehr Sterne erster Ordnung als über dem Nordland, und weiter ist die Zahl der Sterne unermeßlich größer. Denn naturgemäß können wir drunten bei der äußerst klaren, trockenen Luft mehr Sterne mit dem bloßen Auge wahrnehmen, als in deutschen Landen. Aber eines fehlt, und gerade deshalb ist mir der nordische Himmel trotz aller südlichen diamantenen Pracht lieber. Es fehlt ihm das lebhafte Glitzern und Funkeln unserer Ge­stirne. Hier erstrahlen sie in ruhigem, ewig gleichbleibendem Licht. Kaum merklich ist ihr Blinken. Ha, wie ganz anders spricht da der blanke Frosthimmel zu den kernigen Söhnen der nordischen Länder! Wie schillern und glitzern da die Demante in nimmerendender Pracht aus die trauten Dorf­hütten, auf die blühenden Städte in Europas Gauen her­nieder! Stumpf wie der Schwarze, so stumpf sein Himmel. Die Milchstraße wird hier wirklich zum milchenen Bande. Auch zwei Sternnebel kann man klar erkennen. Enttäuscht war ich von den: vielgepriesenen Kreuz des Südens. Ich kann da in den allgemeinen Lobgesang nicht mit einstimmen. Ja, wenn es noch gleichmäßig gebaut wäre; aber in seinem rechten unteren Teil stört die Gleich­heit der Linien ein 5. Stern. Unser großer Bär wirkt schöner und kräftiger. Aufgefallen ist mir, daß der Horizont