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Im Herero- und Hottentottenland
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Bon Hamburg bis Swakopmund.

Bis Swakopmund.

Mittags 12 Uhr 30 lichteten wir den Anker. Als wir den Hasen verließen, lief gerade ein türkischer Dampfer ein, der nickst besonders reinlich aussah. Und wie um uns die Wunder der Natur zu entfalten, lüftete sich allmählich der geheimnisvolle Wolkenschleier, der bis dahin den Pic umwoben hatte, und aus dem Nebelmeer heraus leuchtete der 3160 Meter hohe Gipfel von Teneriffa, wunderbar klar mit feiner ewig schneenen Kuppe. Bald erblickten wir weiter unterhalb von ihr noch einen langgezogenen Grat mit jungfräulich glänzendem Neuschnee. Bis in die Dunkel­heit hinein konnten wir den Bewunderung einflößenden Vulkankegel schauen. Doch heute hieß es noch den Geburts­tag Seiner Majestät feiern! Um 4 Uhr bildete ein über das weite Meer Hinbrausendes deutsches Hurra den Schluß einer kernigen Ansprache an die Mannschaft durch Haupt­mann H. Und schon wurden etliche Fäßlein köstlichen Bieres für sie herbeigerollt. Um 7 Uhr begann die Offi­zierfeier in dem durch schwarz-weiß-rote und andere bundes- staatliche Fähnlein und bunte Lampions vaterländisch ge­schmückten Speisesaal. Die Linie lud uns zu genußreichem Feste ein. Es ging äußerst fidel her. So wurde Leutnant S., der zur Zeit der Kohlenbestückung vor St. Cruz die Auf­sicht auf dem Schiffe gehabt, feierlichst als erster Sieger in unserem Orlog gefeiert.

Um 4 Uhr morgens setzte ich mich in meinen Strand­korb auf Deck, um in ver herrlichen Seeluft zu schlafen. Plötzlich um 5 morgens wachte ich auf, denn meine Füße wurden vom Wasser lustig umspült: Aus armdicken

Schläuchen ergossen sich überall zur Reinigung des Decks Wasserfluten. Unwirsch patschte ich durch die Sintflut hin­durch und legte mich in die Kabine zum Weiterschlafe hin. Als ich mich um 11 Uhr erhob, da konnte ich Wohl sagen,