2. Abschnitt.
Von Hamburg bis Swakobrnund.
Unsere Abfahrt, — auf Teneriffa, — bis Swakopmuud.
Unsere Abfahrt.
Am 14. morgens 6 Uhr konnte ich Gott sei Dank dem lieben Munster den Rücken kehren. Ich war als Schiffsquartiermacher für Lulu Bohlen und Hans Wörmann vorausgeschickt. Doch sollten wir vor der Abfahrt durch echt preußischen Bureaukratismus nochmals tüchtig angeärgert werden. Der älteste der Quartiermacher hatte sich verspätet und mit ihm blieb der Militärfahrschein aus. Als nun der Zug einlief, wollten die Beamten unsere Gepäckstücke nicht aus einen solchen nehmen, wir sollten nach dem üblichen Personentarif bezahlen. Alle Vorstellungen, wir seien doch ein Truppentransport, wie sie schon achtzehnmal passiert wären, der Fahrschein müsse jeden Augenblick kommen, begegnete tauben Ohren. Da kurzentschlossen bekamen unsere Begleitmannschaften den Befehl, gerade als der Zug abfahren wollte, mit Gewalt die Gepäckstücke zu verladen. Eben damit zu Ende, kam auch schon der Schein. Auch der Schluß unserer Fahrt war nicht sehr rosig verlausen. Als wir in Hamburg angekommen, standen wir ratlos auf dem Bahnhof; natürlich war dank der vorzüglichen Postverwaltung in Munster der Brief mit unserer Anmeldung noch nicht angekommen. Nach zweistündigem Warten erschien dann der Vertreter der Wörmannlinie und brachte