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Volkskundliches aus Togo : Märchen und Fabeln, Sprichwörter und Rätsel, Lieder und Spiele, Sagen und Täuschungsspiele der Ewe-Neger von Togo / ges. von Josef Schönhärl
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und sagten ihm:Holsui will die zwei Kinder haben!" Der Häuptling er­widerte:Ich kann die Kinder nicht hergeben; sie müssen mir abgekauft werden; die Sklaven sind teils meine Nahrung, teils mein Vermögen!" Als die Boten zurückkamen und dies dem Hotsui sagten, ging dieser mit vielem Geld hin und kaufte seine Kinder wieder. Diese wollten den Hund auch zurückkaufen, halten ihn aber nicht mehr gefunden. Der Hund entkam nämlich während des Kauses durch seinen Freund den Bock, der ihn suchte, und als er ihn fand, seine Fesseln durch­schnitt, Schnell liefen sie nach Hause, Der mächtige Hotsui fing, kaufte und verkaufte früher auch kleinere Tiere, Von jetzt an bekämpfte er aber den Sklavenhandel, weil er sah, wie schmerzlich es ist, wenn einem die eigenen Kinder gefangen und ver­kauft werden.

Variationen zu Nr. 14.

(Von einem anderen Schüler aus ganz anderer Gegend erzählt.)

Nr. 17. Cchevi und die Königstochter.

Es lebte einst in einer großen Stadt ein König. Ein Mann mit NamenEyevi" war der Häuptling dieser Stadt; er hatte keine Frau. Der König hatte eine wunderschöne Tochter, die er niemand als Braut geben wollte. Eyevi und viele andere Leute baten den König um seine Tochter, aber vergebens. Es geschah einmal, daß die Königstochter gestohlen und in ein fremdes Land verkauft wurde, als sie eben in einem Wald spazieren ging. Alle Untertanen des Königs suchten sie monatelang; doch sie war nirgends zu finden. Der König geriet deswegen in tiefe Trauer und versprach, er wolle dem, der seine Tochter wiederfinde, die­selbe als Gemahlin und sein halbes Reich geben,

Schönhärl, Volkskundliches aus Togo,

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