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Nr. 16.
kpie avü.
kpis LVÜ ^voo^s /oiö n^nis- rvo, als dena wornats üu atso asi- bicksa öeke aüo n c> ckvius o. 6 ake avü In Los ü; voa LAbo weis ems o. biz's avü ia öo az's irps ös nuaiarvo üuti is mo budu ckri.
bivata LAdo ia xbio na avü In Zbedeira bsna: .Osi ndtia 6, Aales N)°smsls eins O Is,, siesmä inlavs /oiöno^vo Is rnats üu ang anz-i ckiäi o." ^vü Is Zdlo be: ,^te üu aiaia )'i üAo; us eis ususiuä 8iAi)s aisai ubAbio eus, e^smä rnadaai nuüü ia üu sie iisna, inlavs ^oimvo^vo ia rnLAavru uu o." ^Zbo ia eirxo ärickro, e^s würdig na avü aro bsua: »Lllaiepii rvd nala^i 8rönd lepie vin'kuvo Abo!" ^Voz-ina, sz-s rvocko Av Abönoa ös iepis 8röa atoieui, S8i eis V08äuua ös Abo iieie öuöuin; trövo8u ia nz-s Istuck^oAbo lepie IL. Isis avü ia Abig na /oiga aAdo bsua: ,^ss Aböno 1e uu öum, s^s rvoiepo vAbo is Ado Ia,rvoiuesi ckroua o, ies boü >vouo öuiu üubiadiatos züa ckri uu; vasecks esinas ^vosiua Is üAgu^s. O^ata rvd ia uo aüsia; uvs ösiea rna^i atiinZ,, s^s rna^i t8o vua ös ös uu vs!"
O^i aünaä, st80 vua ös, söuög üu, e^s Aales SALöasi üu enuiuäks rvdAe 62s auzu, eiadsoa sie vö- vöin dena, trövgaäuu ia anu ^s. Ovata sckrro (cki) Adä bs, z-sadis aAbo Ia bä ^vdaöu V08SUU Ia bsna, to emä ras ia wdau^u, us wu^u
Bock und Hund.
Bock und Hund sind so tüchtige (gute) Freunde, daß man keinen Finger zwischen sie legen kann.*) Jedoch der Hund stiehlt, der Bock aber nicht. Und überdies nimmt der Hund mit List die Sachen eines anderen weg.
Deshalb sagte einst der Bock zum Hunde: „Weil du stiehlst, ich aber nicht, so kann unsere Freundschaft nicht länger bestehen." Der Hund sagte: „Sie kann weiter dauern; — wenn es so ist, wie du sagst, dann werde ich den Diebstahl lassen, damit unsere Freundschaft nicht endet." Der Bock war zufrieden und sagte nun zum Hunde: „Gehe mit mir zu meinen Frauen und Kindern!" Sie gingen und begegneten einer Geiß und ihrem Mann, dem Ziegenbock, die bei einem Opfer (Fetisch), bestehend aus Bohnenbrei und Fleisch, standen und aßen. Da sagte der Hund zu seinem Freunde Bock: „Wenn die Ziegen fressen und dabei den Bock sehen, laufen sie nicht davon, sondern fressen um so gieriger weiter; während sie vor mir davonlaufen. Darum bleibe du hier; ich werde allein hingehen und einen Knochen zum Nagen nehmen!"
Er ging hin, nahm einen Knochen, leckte daran und ließ ihn aber plötzlich wieder fallen, weil er fürchtete, das Fetischopfer töte ihn. Er wollte deshalb erst den Bock verführen, auch zu essen von dem Opfer, damit er dadurch erfahre, ob der Fetischgott
i) — Unzertrennliche Freunde; sie trennen sich nicht so weit, daß man einen Finger zwischen sie legen könnte.