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pepe lieisst der Schmetterling, deren die Samoaner nach Pr. zahlreiche Arten unterscheiden, nämlich pepe'ava, pepefui, pepepe'ape'a, pepesama, pepesina, pepetoga u. s. \v. Besonders häutig sind die grossen Danais-Falter.
pili die Eidechse, deren mehrere unterschieden werden: pilialosama, pilio'ua, piliuli, pilileofeti'i (Pr.); vergl. mo'o, to'e. Es handelt sich um die Arten Lygosoma nodua, cyanurum, samoense und nigrum , ferner um L. adspersian Stdclir. (Siehe Ergebnisse einer Reise nach dem Pacific von Schauinsland 1896—1897; Reptilien von Franz Werner. Zoolog. Jalirb. Bd. 14. 1901. p. 386.) Pili hat zahlreiche Beziehungen zur Mythologie, wie in Bd. I zu sehen. Auch bei den Arbeiten fürchtet man noch das Tier abergläubisch, so beim Hausbau, Krieg, beim Bootbau, beim Netzmachen u. s. w. (siehe oben p. 175 und 339). pilio'ua nach Sier. (J. A. E. 1902. p. 167) das Krokodil (siehe pili). Das Antreiben derselben von Melanesien her ist von mehreren polynesischen Inseln bekannt (siehe oben p. 391), sie kommen aber nirgends einheimisch vor.
pua'a das Schwein, wild pua'aaivao (Punk), Haustier, mit Kokoskern gemästet und frei auf mit Steinwällen umgebenem Land laufend; auch verwildert auf den Bergen häufig. War bei der Ankunft der Weissen schon auf Samoa vorhanden. Sage der Entstehung siehe p. 161, Zubereitung p. 162. In der Wildnis graben sie hauptsächlich die Wurzeln des wilden Yams aus und werden mit Hunden gejagt. Gute Schwimmer. Im Jahre 1893 sprang ein wild eingefangenes Ferkel im Hafen von Apia über Bord und schwamm zu einem 200 m entfernten Schiff, wo es aufgenommen wurde. (Vergl. Fische munua.) pulumatau das Rindvieh, eingeführt.
pusi Katze, wie die Muränen pusi mit den Schnauzbärten (siehe e maoa'e), auch geli, gose etc. (Pr.); eingeführt.
se die Heuschrecke in zahlreichen Unterarten; nach Pr. folgende: seasiasi, se'ulu, sematapia, sepute, sesulu, setele, seva'a u. s. w.
selogologo nach Pr. ein Name gewissen Heimchen gegeben, wenn sie ins Haus kommen, syn. seasiasi (siehe se). Betreffs logologo vergl. p. 309 Anm. 3. soloaloalo eine Seeschlange (siehe gali'o); nach Schmeltz möglicherweise Blaturus fasciatus Daud. solofanua das Pferd; eingeführt. Ist auch schon im Besitz der Eingeborenen, die gerne und viel reiten. Vergl. oben p. 49.
sulasulalatoi eine kleine, helle, heissende, aber nicht giftige Seeschlange (siehe gali'o). tafatafälauniu Phasma spedrmn , ca. 10 cm lange Gespenstheuschrecken, die Blätter der Kokospalmen fressend und oft wüste Verheerungen anrichtend, tavaü ein kleiner, derber Blutegel von ca. 1 cm Länge ( Ilaemodipsa?, Asien und Südamerika), welcher auf den Bäumen lebt und bei Regen in Scharen den Buschwanderer überfällt, in alle Körperhöhlen kriechend (siehe p. 358 Anm. 1). to'e eine Eidechse und eine Muräne (siehe pili, und pusi bei den Fischen), tupa'ia nach Pr. ein Käfer, der mit den Füssen lärmt.
h) Index der wissenschaftlichen und deutschen Tiernamen.
Acanthaster b) alamea. Acanthums guttatus e) maono.
— lineatus e) alogo, pone.
— nigros e) pone i'usina.
— xanthurus e) iliü.
— tennentii e) mamapalagi.
— triostegus e) manini.
— nigrofuscus e) pone lauvai.
- rhombeus e) saesae.
- sp. e) gaito.
Actitis f) tuli.
Aktinie b) lumane.
Älcyonimn b) 'ana.
Alpheus il) 'ula'ulafiti.
Amadina optata f) tolai. Ameise g) ane, loata, loi.
Anas superciliosa f) toloa. Ancliistia d) 'ula'ula.
Anguilla e) tuna.
Anous f) gogouli.
Antcnnarius coccineus e) la'otale. — commersoni e) nofna'au. ApMhalmicMhys e) pusituna. Aplonis brevirostris f) mitivao. Aplysia c) matefanau.
Apogon e) fo.
Area c) 'asi.
Ardea f) matu'u.
Asaphis c) pipi.
Athcrina pinguis e) sali.
Atya d) 'ama'ama.
Avictda c) tifatifa.
Baiist es e) snnni.
— aculeatus e) sumumea.
— undidatus e) sumulaulau.
— sp. e) tatala.
Betone Krejftii e) a'u.
— ferox e) sapatü.
Biene g) lagomumu.
Birgus d) uu.
Blcnnius e) siehe Salarias. Blutegel g) tavaü.
Boletia b) savai.
Bonito e) atu.
Brissus earinatus b) ofaofa.
Cacsio pisang e) matu. Cdlappa d) tapola.