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p. 170), in den ein lebender tn'u'u angebunden wird, und den die Frauen, wenn der angelockte hineingescliwommen ist, rasch an einer Leine hochziehen (Aleipata, Falealili p. 175). In Siumu wird er wiegen des dortigen faleupolu-Namen Satuu'u meist palepö genannt, tu'u'u lavapua scheint nach meiner Sammlung Pomacentrus albofasciatus Schl eg. zu sein (vergl. alamü), den auch Hilg. nennt.
tu'u'u matalumane „Aktinienauge“, da er einen augenähnlichen Fleck am Hinterleib (Rückenflosse) besitzt. Nach Sieb, wäre es ein Pomacentrus sp.?; da aber Hilg. einen Glyphidodon unio- cellatus Qu. G. von Samoa nennt, so scheint es mir sehr, dieser zu sein, tufu nach Pr. ein Fisch. Unbekannt, tugane ein junger ulaoa (nach der Sammlung).
tuna der Flussaal, Anguilla marmorata Qu. G., nach v. Bülow op. 20 giebt es noch die Arten tunafailaulau, tunagata, wie bei Pr.; bei diesem noch tunale'a, eine kurze und dicke Art. Sie werden oft recht gross. So will Konsul Williams einen von 9 Fuss Länge und der Dicke eines Damenleibes gesehen haben (Hood p. 130). In der Mythologie spielen ja grosse Aale, wie auf den übrigen Südseeinseln, so auch auf Samoa eine grosse Rolle (vergl. oben p. 225). Siehe ferner die Geschichte von Sina und dem Aal und von Pili in Bd. I p. 438. tusia ein kleiner Fisch mit zwei schwarzen Längslinien gezeichnet, tutü siehe tafolä.
va'ava'a ein dem tifitifi ähnlicher Fisch, vaolo siehe iliü.
valevale am Strande, sehr schlüpfrig. 10—20 cm lang.
vasavasa nach Pr. ein Fisch. Unbekannt.
vati nach Pr. ein Fisch. Unbekannt.
veli nach Pr. ein Fisch, der beim Anfassen sticht.
velo nach Pr. ein Fisch; gut wie papa.
vete Mulloidcs vanicolensis Bleek, (vergl. ulaoa, memea), klein i'asina, mittelgross auf Manu'a po'ofula.
volu die Schildkröte (Pr.), alte Bezeichnung für laumei, denn vonu heisst in Fidji Schildpatt, ebenso in Mikronesien u. s. w.
f) Flugtiere (manulele).
Litteratur siehe bei Finscli und Hartlaub, „Die Vögel Centralpolynesiens“ 1867, und einiges Biologische in meiner Arbeit „Einige Ornithologische Notizen aus Samoa“ in den Ornithologischen Monatsberichten, Mai 1896. Letzterer Arbeit bleibt nur wenig hinzuzufügen übrig, trotz zahlreicher neuer Jagdausflüge, Im ganzen zählte Finsch von Samoa 52 Vogelarten (einschliesslich des später beschriebenen Pareudiastes, puna'e). Da aber Finsch die Seevögel mit eingerechnet hat, so wäre die eigentliche Zahl der samoanischen Landvögel auf 34 zu reduzieren; darunter sind 16 Arten Samoa eigentümlich, gewiss eine hohe Zahl. Für alle samoanischen Vögel sind mir Namen bekannt geworden bis auf Amadina optata und Myiagra albiventris.
Die Namen sind nach dem Thesaurus Ornithologiae von Giebel revidiert und wurden dabei die ursprünglichen Autorennamen festgehalten, auch wenn später die Namen der Genera, willkürlich zumeist, geändert wurden. Betreffs der Tauben hielt ich mich an den Catalogue of Pigeons of the British Museum von T. Salvadori, London 1893.
aleva Eudynamis taitensis Gray. Der Kuckuck, ein pacifischer Vogel, welcher z. B. auch auf den Gilbert- und Marshallinseln zeitweise beobachtet wird. In Samoa ist er nicht häufig. Nach Pr. nennt man manu'iafa'aaleva, wenn der aleva vom iao verfolgt wird, apa'auvai nach Pr. die kleine Fledermaus, Emballonura fuliginosa-, siehe pe'ape'avai. atafa der Fregattvogel, Tachypetes aqiiila Vieill., im Gegensatz zu den Gilbert- und Marsliall- inseln um Samoa selten. Alle die Fangmethoden jener Inseln fehlen demgemäss auf Samoa, iao Ptilotis carunculata Cassin, ein Honigsauger von Sperlingsgrösse, dunkelgelb mit hellgelben Karunkeln an der Wange. Sehr gemein auf den Kokospalmen. Nach Pr. auch manuao genannt, weil er schon bei Tagesanbruch laut zu singen anfängt. In der That ist er einer der Hauptsänger neben dem ma'oma'o, wie er überhaupt ein streitsüchtiger Vogel ist (siehe aleva). 'itogi nach Pr. eine ve'a-Art (vergl. malele). Mir nicht bekannt geworden.