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Bd. 2 (1903) Ethnographie
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togo nach Pr. zwei Mangroven, J Rhizophora mucronata Lam. und Bruguiera Rheedei BL, nach Kubary aber (S. K. p. 476) wäre es Hydrocotyle asiatica L., eine Umbellifere (siehe oben p. 281 und vergl. tono). Die Binde der Pflanzen ist sehr gerbstoffreich und dient zum Bot- färben der Haare, ähnlich pani, giebt sogar einen Stich ins Violette. Nach Drag. Rhizophora mucronata gegen Hämaturie. Frucht und Blatt essbar. (Bez. 54, 68.) togovao nach Pr. Dodonaea viscosa Jaeg., eineStaude, von Bein, lalavao genannt. Drag.: Blatt zu Bädern gegen Bheuma, zu Lähmungen bei Halsentzündung, gegen Hämorrhoiden; Same essbar, tolo das Zuckerrohr, Saccharum officinarum L., dessen Blätter, fualau genannt, zum Bedachen der Häuser benützt werden (p. 237). Das wilde heisst fiso. Unterarten: tolopau, tolotea. tono nach Pr. Hydrocotyle asiatica L., eine Umbellifere (vergl. togo). Drag.: Südasien; das Kraut frisch als kühlendes, diuretisches und abführendes Mittel bei Leprose, Syphilis und auf Wunden gebracht, getrocknet als Schnupftabak verwendet. (Bez. 26.) totono wahrscheinlich gleich tono in Manu'a. (Bez. 26.)

tuäfaga nach Pr. ein Kriecher, von dem Fischkörbe gemacht werden (tuafagauli). tuava nach Funk die Guajave, Psidium Guajava L., eingeführt.

tuitui nach Bein. Name der Mimosa pudica L. (siehe la'aufefe, tetemii). Nach Williams p. 490 dient ein Harz von tuitui zum Firnis für siapo. Es muss aber wohl damit lama gemeint sein, der auf Hawai tutui heisst, und dies ist um so wahrscheinlicher, als Moerenliout (Voyage aux isles du Grand-Oceans) angiebt, dass auf Tahiti der Saft der Aleurites trilöba als Firnis für die Bindenstoffe diene. Auf Samoa dient hierzu 'o'a (siehe d.). tuise nach Pr. ein Kraut. Auch die Blüte des fall wird so genannt.

tulefe nach Pr. ein Strauch, Elatostemma sessile. Bein, giebt 45 Arten von Elatostemma an. tupe nennt man die münzenförmigen Samen der Ent ad a scandens L. (siehe fue'afa), die früher einen sehr geringen Wert als Scheidemünze hatten, wie die ebenso genannten Deckel der Tarbo- Schnecken (siehe alili). Auch das moderne Geld heisst tupe. tutuga siehe u'a.

vaotuaniu heissen die Pfcra-Farnarten, da ihre Mittelrippe der einer Kokosblattrippe, tuaniu, gleicht.

(Vergl. toaniuvao.) (Bez. 9, 17, 36.) Nach Bein. Aspidium. valagigie ein Strauch in Manu'a. vi nach Pr. ein Strauch.

vi Spondias dulcis Forst. Nach Bein, soll eine wilde Art im Busch, vivao, ungeniessbare Früchte liefern, doch fand ich sowohl die Früchte der Inland- wie der Küstenart von gleicher Güte. Die blühenden Bäume fast blätterlos, ähnlich Erythrina. Drag.: Früchte essbar und als er­öffnendes, antibiliöses und antiseptisches Arzneimittel. Buhrmittel. (Bez. 39, dann Bez. 45, 57.) vivao siehe vi, nach Funk auch lauafia genannt.

vilivili nach Pr. ein Baum auf Manu'a mit geflügelten Früchten, Gyrocarpus Jacquinii Boxb., weit verbreitet in den Tropen. (Vergl. den Bootsschmuck vilivili p. 267.)

Nachtrag zu fanai'o: Nach einer neuesten Blättersendung von Dr. Funk glaubt Prof. Schumann die Sterculia als St. nolnlis B. Br. bezeichnen zu können.

d) Index der wissenschaftlichen Genera nach Re in ecke nebst den hinzugefügten Eingeborenennamen.

(Die Zahlen bedeuten die bekannten Species; die Namen in Klammern das bei Re in ecke nicht Genannte.)

Abrus 1, matamatamoso.

Acacia 1, tatania.

Acalypha 4, pupuiono. Acantliopliora 1.

(. Acarina, afia.)

Achyranthes 1, lautamatama, lau- tefeule.

Acrolejcunca 4.

(. Acronychia, togai.)

Acrostichum 11, la'ansaato, lau- sa'ato.

Actinotrichia 1.

A. Krämer, Die Samoa-Inseln.

Adenantliera 1, la'aulopä. Adenostemma 1, pepepepe. Aäiantum 2.

Aecidium 1.

Aerobryum 1.

Afzelia 1, ifilele.

Ageratum 1, 'a'amia. Aglaia 1, laga'ali. Agrostophyllum 2.

Aleurites 1, lama, tuitui. Allantodia 1.

Ällophyhis 1.

Alplütonia 1, toi.

Alpinia 1.

Alsophila 2, oliolT, paoga. Alstonia 2.

(Alyxia siehe Gynopogim.) Amansia 1.

Amarant ms 2.

Ambnlia 1, tamolevai. Amorphaphathis 1, teve, Amphirm 2.

Anattws 1, fala f aina. AuasfnqügttMM 4 .

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