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Tali mai a le tasi itu malae: Yili mai ia i inä.
Ona tula'i ai lea 'o le tagata ma lana lapa-lapa, 'ua tau'ailao ma savali atu i le tasi 'au, 'ua va'ava'ai i se tasi e mana'o i ai se fetä'i 1 ma ia. 'A o'o atu i le mea, 'o i ai le tagata 'ua ia loto i ai, oua tu'u atu ai lea 'o le ulu o lana lapalapa ia te ia, 'a e toe liliu i lo latou itu malae. Ona fa'atau sauni ai lea 'o le to'alua lena, 'a 'ua silasila itu malae e lua, 'ua feapoa'i 2 le feta'iga. 'Ua lavea le tasi, 'ua pa'fl. Ona patipati ai lea la latou 'au ma fai mai ia te ia: 'Ua fa'afetai ia e malosi! Ia fa'a- saga e sema lou gafa! Ona tu lea 'ua fa'a- tali, se'ia toe tü i luga. 'A tü i Inga, ona toe fua fo'i lea 'o le feta'iga, 'ua toe pa'ii fo'i. Ona iloa ai lea, 'ua vaivai lea tagata, auä 'ua pa'ü fa'alua.
Ona fa'apea lava lea ona fai, se'ia o'o, 'ina 'uma 'o tagata le 'aua'i i le malae E iloga ai fo'i le nu'u, 'ua malö, iloga le nu'u 'ua vaivai. '0 le faiva lenei e i ai le 'upu e faia e failauga i le patipati ta'oto a le Fe'epö, 'a e tasolo le lapalapa a Lea- tiogie.
die andere Seite des Dorfplatzes: Fangt ihr nur immerhin an!
Darauf erhebt sich ein Mann mit seiner Keule, schwingt sie und schreitet vorwärts zur andern Partei, und schaut nach einem, mit dem er zu fechten wünscht. Wenn er an den Platz kommt, wo der Mann sitzt, den er begehrt, dann zeigt er mit dem Kopf seiner Keule nach ihm, und kehrt dann nach seiner Dorfplatzseite zurück. Darauf macht sich alsbald jener Gegner zum Kampfe fertig, und die beiden Seiten sehen nun zu, wie sie ausliegen und fechtefi. Der eine ist getroffen und fällt. Darauf klatschen die von seiner Seite und rufen ihm zu: Dank für deine Stärke! Schaue alsbald nach einem Nachfolger aus. Darauf bleibt er stehen und wartet, bis er sich wieder erhebt. Wenn er steht, dann beginnt er von neuem den Kampf, aber er fällt wieder. Darauf weiss man, dass jener Mann schwach ist, weil er zweimal fiel.
So geht es weiter, bis alle die Leute auf dem Dortplatz einer nach dem andern darangekommen sind. Dann kennt man das Dorf, das stark ist, und den Ort, der schwach ist. Von diesem Handwerk stammt das Wort der Sprecher von dem „liegend in die Hände klatschen“ 3 , das Fe'epö gebrauchte, als Leatiogie mit seiner Keule gesiegt hatte.
Einige auf clie Keulen bezügliche Worte nach Pratt.
'ailao Keule schwingen, oli sehr geschickt darin (taui'o). fa'alagatä zuerst hauen, um Streit zu veranlassen.
fa'anunuta viele Schläge austeilen, fefuliitua Rücken an Rücken lehnen vor Beginn des Kampfes, fenavunavua'iina den ganzen Körper
über zerschlagen sein, wie eingekalkt (vuna).
lau'ulumafa'ileiclit niederzuschlagen, lagapalo mit einem fechten, der früher Sieger war. malae'ese an den Seiten des Dorfplatzes fechten, was nicht Sitte war.
si'itä die Arme zum Schlag erheben, sosoni ein schneidender Schlag, tatavale nicht endgültiger Schlag, toulu Kopfhieb.
tolopa'ä nach hinten zurückweichen, tue! Ausruf beim Fallen (vergl.
Bonitofangj. väefua unentschieden.
c) Der Krieg ('o le taua) und der Frieden (ola le taua).
Mariner giebt wiederholt und bestimmt von den Tonganern an, dass sie in früheren Zeiten friedlich und ohne Fehde zusammengelebt hätten, und dass sie erst durch die so überaus kriegerischen Fidjianer zum Kriegshandwerk gedrängt worden seien. Vor allen Dingen hätten ihre Waffen, Speere, Keulen, und namentlich auch Pfeil und Bogen durch jene eine kriegstüchtigere Umgestaltung erfahren 4 .
Dies zu bezweifeln liegt keinerlei Grund vor, im Gegenteil zeigte schon die oben ausgeführte innige Verwandtschaft der samoanisclien Keulenindustrie mit der fidjianisclien und tonganischen, dass primär oder sekundär auch Samoa diesem Einfluss sich nicht hat entziehen können. Nur wird man entgegen Mariner’s Ansicht, dass dies erst kurz vor seiner Ankunft sich geltend gemacht habe, auf den samoanisclien Überlieferungen fassend darauf hinweisen müssen, dass die tonganischen Einfälle auf Samoa den Beginn kriegerischer Aktionen in viel frühere Zeit zurückverlegen. Ja, wenn man die
1 fetä'i oder fetaa'i mit Keulen fechten.
2 feapoa'i die Auslage mit der Keule, beide Arme nach vorne gestreckt, die Keule senkrecht mit dem Kopf nach oben halten; eu parieren, sema einen andern als Gegner im Keulenkampf suchen, Pratt.
3 Siehe Bd. I p. 258.
4 Mariner Cap. III (tome I p. 115). Ich bin gemäss dem oben p. 171 Angeführten geneigt zu glauben, dass Pfeil und Bogen auch zeitweise, wenigstens auf Ostsamoa, im Kriege in Gebrauch waren.