pepei galemu entzwei gebrochene Nuss.
pogamata Nussauge, pola Hausjalousienmatten aus Blättern.
polani Matte zum Einwickeln von Sachen.
popo reife Nuss (Copra). popouli Nuss im besten Reifestadium, pulu die Nusshiille. pulufafine die innerste Lage der Fasern.
pulutane die äusseren Fasern, gut für 'afa.
pulupului einige Nüsse zusammengebunden.
salisali der Scliale anhaftender Kernrest.
salu der Besen aus Blattrippen, sami Nuss im Stadium kurz vor der Reife (popo); scharf schmeckend, sasave Nnssart ohne Stiel, sisi die zwei harten Augen der Nuss;
s. gutn und mataniu. soamoemoe eben entfaltetes Blatt, su'i Gabel aus Blattrippe, su'i junge Nuss mit Wasser, aber noch ohne Kern.
susu'i ein Loch in eine junge Nuss machen zum Trinken, ta'ale der Spross der Palmkrone, ta'ei das Zerschlagen der Nuss.
ta'e die weggeschlagene Spitze der Nuss, behufs Trinken, ta'elafa Nuss am aufgeschlagenen Ende sehr flach, tao'ave reich tragende Palme, taume die trockene Blütenhülle (zu Fackeln).
talele eine Nuss zerschlagen zum Essen, ohne sie zu trinken, täniu Bäume schlagen für Speere oder Bauholz.
tapa'au die rohen , zu unterst auf den Kieseln liegenden Hausmatten, tapa'auvai wenn aus vier halben Wedeln.
tuatua Rinde des Kernes.
d) Die essbaren Tiere und deren Zubereitung. Kannibalismus.
Während die Samoaner nach dem oben Ausgeführten nicht dazu neigen, rohe pflanzliche Produkte zu verzehren, verhält es sich mit den animalischen Nahrungsmitteln, soweit sie der See entstammen, gerade umgekehrt. Dies erstreckt sich sogar auf Fische, wie z. B. auf den Bonito und auf den fliegenden Fisch, namentlich aber auf die niederen Tiere, das figota, deren Fang der folgende Abschnitt behandelt. Es würde zu weit führen alle Tiere des Meeres, die gelegentlich gegessen werden, auf-
Bild 54*. Filoa, geschätzter Speisefisch (Lethrinus reUculains^Ciw. Val.), ca. 1 m lang.
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zuzählen, denn man r müsste dann einfach die in Abschnitt X aufgeführte Liste wiederholen. Es scheint besser, diejenigen namhaft zu machen, welche nicht gegessen werden. Diese sind an „giftigen Fischen“ vor allem moamoa (Ostracion), die sue-Arten 1 ( Tetrodon) , wie denn ja die Plektognathen überhaupt keine besonders guten Fische sind; aber die der Monacanthus-Fonw (sumu) werden in grösserer Form doch gegessen und aus dem Stachelfisch tautu (Bioäon hystrix) wird sogar eine Suppe gekocht. Vom iliü ( Acanthurus xanthurus Blyth) wird nur die giftige Haut abgezogen und das Fleisch gegessen, ebenso wie von gewissen Muränen wie maoa'e ( Muraena tesselata Rieh.) das giftige Rückgrat vor dem Kochen ausgelöst wird 2 , und man vom nofu (Synanceia) die giftigen Rückenstacheln wegnimmt. Zu gewissen Zeiten giftig gilt der unavau und mü, während vom fololeataata besonders die Eingeweide ungeniessbar sind, wie von den Haien die Leber.
Andererseits werden die farbigen grünen Fische, die wir zu fürchten pflegen, nicht allein gegessen, sondern gehören zu den besten Speisefischen, wie die fuga- (Pseudoscarus) und sugale-Arten
1 Besonders schlecht ist der sueuli und suepulepule, während der suesama, die gelbe Art, als nicht giftig gilt.
2 Besonders in Safata; zu Apia gilt derselbe Fisch nicht als giftig.