lava ma le tetele po'a 'eli le tö ufi. E ono man die Pflanzung ausgräbt. Nach sechs Monaten gräbt masina ona 'eli lea 'o le toufi; 'na matua man aus; nach sechs Monaten ist die Yamspflanzung lelei i ai le toufi i le ono o masina. ausgereift.
Endlich wäre hier noch des Tabaks 1 zu gedenken, der, obwohl neu eingeführt, doch zu einer eigenartigen Kultur und Verpackung im Handel geführt hat, freilich bis jetzt nur im Inselgebiet selbst. Natürlicherweise sind die Blätter etwas bitter und scharf 2 , da die Eingeborenen das Fermentieren nur unvollkommen verstehen. Es ist anzunehmen, dass bedeutend bessere Resultate sich bei sachgemässer Pflanzung und Behandlung erzielen Hessen. Dass aber die Samoaner ihren eigenen Bedarf zu decken vermögen und nicht auf die Weissen auch hierin angewiesen sind, wie so viele andere Südseestämme, spricht sicher für eine Entwicklungsfähigkeit der Eingeborenenkulturen auch betreffs anderer Produkte. In diesem Sinne mag das Folgende von Interesse sein.
5. 'O le totapa'a Samoa.
5. Das Pflanzen des Samoatabaks.
E 'au mai fuifui fuätapa'a; ona 'au mal lea 'ua tu'u se'i mamago.
'A mamago, ona 'ave lea 'ua nuti ma lulu solo 3 i talane o se fale. Ona tutupu ai lea, se'ia ola lelei. Ona toe sua fo'i lea, 'ave 'ua totö fa'alelei i le mea, 'o le a fai ai le totapa'a. '0 le igoa o na tama'itapa'a 'o le miliga.
'A matua lelei, ona sala mai lea 'o uluulu, 'ua 'au mai i le fale, ona tu'u lea i se pa'usisi. Ona 'au mai lea 'o laufa'i, 'ua ufiufi a'i, se'i pula. 'A pula, ona 'au mai lea 'o fau 'ua su'i ai lautapa'a e su'i pei se 'ula.
Ona 'ave lea 'ua tautau i Inga o le fale, se'i mago, e ta'itolu, ta'ifä aso. Ona ma-go lea, 'au mai 'ua atuani 'ese 'au. Ona fai lea 'o fua, e tolu pe fä fua 7 .
Ona sai lea 'o le sai; faitalia pe fai fili; ona sai lea. E aogä tele le tapa'a e 'ave e fa'atau i papalagi e maua ai 'ie ma tupe; e aogä fo'i e ula.
Bring ein Bündel von Tabaksfrüchten, dann nimm sie und lege sie hin, bis sie trocken sind.
Wenn sie trocken sind, nimm und zerreibe und schüttle sie an einige Stellen herum nahe beim Haus. Dann lasse wachsen bis er kräftig ist. Dann hebt man ihn aus 4 und pflanzt ihn sorgsam an einem Platz, wo nur der Tabak fortkommt. Der Name der jungen Tabakpflanze ist miliga 5 6 .
Wenn er gut alt ist, dann schneidet man die Blätter ab, bringt sie ins Haus und legt sie in eine Ecke. Dann nimmt man Bananenblätter und bedeckt damit, bis sie gelb sind 0 . Wenn sie gelb sind, dann nimm Bast und nähe die Tabaksblätter zusammen wie eine Halskette.
Dann nimm sie und hänge sie auf oben im Haus, bis sie trocken sind, ungefähr drei oder vier Tage. Wenn sie trocken sind, dann nehme die Blattrippen weg. Dann mache die Stränge, drei oder vier Stränge 7 .
Dann binde die Spindel; du kannst ihn auch lang flechten 8 ; dann binde ihn. Der Tabak ist sehr nützlich; man kann ihn an Fremde verkaufen und bekommt dafür Zeug und Geld; man kann ihn auch selbst rauchen.
c) Die essbaren Früchte und deren Zubereitung.
Ehe icli auf die verschiedenen Kochrezepte selbst zu sprechen komme, möchte ich zuvor noch der Früchte Erwähnung tliun, deren Anpflanzung schon erwähnt wurde. Im Vordergründe steht die Kokosnuss niu. In noch nicht überreifem Zustande besteht sie aus dem Fruchtwasser suaniu, gewöhnlich Kokosmilch genannt, welches Wort ich jedoch absichtlich vermeide, erstens, weil es nämlich gar nicht wie Milch aussieht, sondern höchstens wie milchig getrübtes Wasser, während der aus
1 Bei necke (op. 11 p. 312) nennt ihn utufanga, wie die Cigarette heisst (vergl. oben p. 133).
2 Churchward schildert diesen Genuss lebhaft in seinem Buche „My consulate in Samoa“ p. 65.
3 solo herumgehen.
4 wenn die Pflänzchen fingerlang sind.
6 Vergl. denselben Namen fiir junge Haie.
6 Die Tabaksblätter durch Fermentieren. Bei necke giebt an, dass die Gärung in den Bündeln geschieht.
7 Unter fua versteht man die 3 oder 4 Stränge, aus denen sich ein Bündel, eine Spindel, sai, zusammensetzt. Es ist meist 30—40 cm lang, 8 — 10 cm dick und völlig spindelförmig. Schneidet man in der Mitte quer durch, so sieht der Durchschnitt bei 4 Strängen so aus, wie wenn man einen Kreis durch eine Horizontale und Vertikale in 4 gleiche Sektoren teilt. Diese sind die 4 fua, die gleichfalls spindelförmig sind. Sie werden in Blätter gepackt und mit dickem, geflochtenem Kokosbindfaden umschniirt, und so entsteht das Bündel sai, das im Handel 2—4 Mk. kostet.
8 fili einzelne Strähne zusammenflechten wie einen Zopf, nicht rollen wie den Strang fua.