Handel, sondern es ist gegenüber der öffentlichen Meinung des gesamten Auslandes von höchstem Wert, daß das Deutschtum es lernt, in seiner wahren Gestalt sich ihm bemerkbar zu machen. Dazu gehört nun freilich außer einem umfassenden und wohlgeordneten Nachrichtendienst weiterhin eine enge Fühlung mit der presse des Auslandes. Auch darin ist das Deutschtum, vor allem auch seine amtliche Vertretung im Auslande, noch weit zurück. Hier macht sich bei unseren amtlichen Stellen auch heute noch nicht selten eine gewisse Geringschätzung der Tagespresse geltend, eine Geringschätzung, die im Inlande schon ziemlich überwunden ist. Aber der Gedanke, daß ein Diplomat oder Äonsul des Deutschen Reiches durch nichts mehr Fühlung und Einfluß in einem fremden Lande gewinnen kann, als durch dessen Presse, ist noch nicht Gemeingut aller berufenen Vertreter des Reiches im Auslande geworden.
Auch hier sehen wir, daß vor dem Auslandsdeutschtum wie vor dem Deutschtum überhaupt noch ein unendliches Feld der Arbeit liegt, auf dem man bisher noch wenig getan hat. Der Lrieg hat mit einer in das Verständnis auch des geringsten Mannes hinabreichenden Deutlichkeit gezeigt, wie ein Volkstum sich seine Stellung in der Welt nicht nur durch Waffengewalt, sondern auch durch geschickte Benutzung technischer und kultureller Mächte befestigen kann. wenn das Deutschtum es auch in seiner Wahrhaftigkeit verachten wird, die Macht der presse und des Nachrichtendienstes in unlauterer weise auszunutzen, das eine wird ihm doch klar geworden sein, -aß man der tätigen Lüge nur dadurch entgegentreten kann, daß man mit mindestens gleichem Geschick und gleicher Tatkraft die Wahrheit verkündet.
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Schlußwort.
Als Rußland, England, Frankreich und Japan, unterstützt von verschiedenen kleineren Staaten und von einem beträchtlichen Teil des Nordamcrikanischen Großkapitals sich erhoben, um die beiden Hauptmächte des Deutschtums zu vernichten, da hat wohl niemand in der Welt gedacht, einen solchen Angriff werde ein Volk aushalten können.