«in Drittel hiervon entfällt auf die Vereinigten Staaten von Nordamerika.
So sehen wir auf der einen Seite, was das Familienleben für unser Volkstum in der Fremde bedeutet, auf der anderen aber auch, wieviel man mit bewußter Arbeit aus ihm machen kann.
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Die Schule.
Daß die deutsche Schule im Ausland eines der wichtigsten Mittel zur Erhaltung des Deutschtums bildet, ist im Lauf der Darstellung schon mehrfach hervorgehoben worden, welche Entwicklung das deutsche Auslandsschulwesen seit dem Jahre -870 genommen hat, geht am klarsten aus der Tatsache hervor, daß es vor -870 außerhalb des Reichsgebietes, der Vereinigten Staaten, Österreichs und Rußlands noch nicht sechzig deutsche Auslandsschulen gab, während die Zahl jetzt weit über tausend beträgt. Hat doch der Verein für das Deutschtum im Auslande sich zuerst fast ausschließlich dem einen Zwecke gewidmet, die deutsche Auslandsschule zu fördern! Und auch das Auswärtige Amt des Deutschen Reiches hat der Entwicklung des deutschen Auslandsfchul- wesens besondere Beachtung zugewendet.
wenn aber auch an vielen Stellen Schulen errichtet worden sind, die in jeder weise als vorbildlich gelten, so ist im ganzen doch leider zu sagen, daß sich auch hier ein Mangel an ausreichenden Geldmitteln zum Schaden des Deutschtums oft schwer bemerkbar macht, wir haben gesehen, wie geschickt namentlich Frankreich durch glänzende Ausstattung seiner ausländischen Schulen für sein Volkstum wirbt. Die deutschen Schulen stehen meistens darin weit zurück, und es ist dringend zu wünschen, daß allenthalben schon ihre Gebäude den Eindruck erwecken möchten, der dem Deutschtum seiner staatlichen Macht und seiner inneren Bildung nach zukommt.
Ein wichtiger Punkt, an dem insbesondere die Arbeit der deutschen Diplomatie und Staatsgewalt einzusetzen hat, ist die Anerkennung der deutschen Schulen durch den Staat, in dessen Bezirk sie errichtet sind.
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