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ic h schön, aber aus den „Abrahamschen“ und aus denen aus „Otjitambi“
tjo- ersieht man doch, daß aus Vögeln, die solche Federn liefern, durch
o-g. weitere Zucht etwas zu machen ist. (Abb. 52—54).
Was nun die allgemeine Rentabilität der Straußenzucht anbetrifft, so geht mein Urteil dahin, daß die Zucht rentabel bleibt, wenn der Bedarf des Weltmarktes dauernd mit der zunehmenden Produktion Schritt halten wird. Werden die, Federn aber dadurch, daß in Zukunft außer Südafrika, das bisher allein produzierte, auch Amerika, Australien und Europa produzieren, also durch Überproduktion billig, dann: Ade Straußenzucht! Das Produkt dieser Zucht hat keinerlei reellen Wert, es ist ein der Laune unterworfener Modeartikel. Das schöne, auch hier herrschende Geschlecht ist und bleibt unberechenbar und launenhaft.
5. Schweinezucht.
Das Schwein gedeiht überall da im Lande, wo die natürlichen Bedingungen für seine Existenz vorhanden sind, recht gut. Wo die Regenverhältnisse einigermaßen günstig sind, finden sich eine Menge Gewächse, krautartige Pflanzen sowie auch knollenartige Gewächse in der Erde, die von den Tieren mit Vorliebe aufgenommen werden. Auch junges Gras und Grassamen sowie viele Gurkenarten und melonenartige Gewächse bilden auf der Weide ein gutes Schweinefutter. Es gibt aber trotzdem im Lande nur wenige Plätze, wo eine größere Schweinezucht mit Erfolg durchzuführen wäre, da in der trockenen Jahreszeit, besonders in schlechten Regenjahren, die Tiere dem Besitzer oft dadurch zur Last werden, daß sie, um sie vor dem Verhungern zu schützen, im Stalle gefüttert werden müssen. Außerdem ist es kaum möglich, auf einer Farm, wo sich Gartenanlagen und dergleichen befinden, Schweine in Freiheit zu halten. Die stärksten Umzäunungen werden von den Tieren, sobald sie nur einmal das Feld betreten haben, durchbrochen. Die Tiere werden sehr bald so schlau, daß sie sich ganz nach Art der Wildschweine nur des Nachts zu ihren Räubereien im Garten einstellen.
Das in Südwestafrika produzierte Schweinefleisch, wenigstens das von in Freiheit aufgewachsenen Tieren, wird nie etwas besseres hen, werden, als das Wildschweinfleisch in der deutschen Heimat, das ja
Joch im allgemeinen nicht als Delikatesse bezeichnet werden kann,
rieht Importierte Schweine, Nachkommen der edelsten Rassen, gedeihen