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hier zeigen sich die Zwerge klüger als die Niesen, die Davide schlauer als die Goliaths.
Je steiniger, spaltenreicher und sonniger das Gebirge ist, um so wohler suhlt sich der Klippdachs, der ein Kraut- und Fruchtfresser ist und nur wenig Wasser bedarf.
Flöricke, Säugetiere fremder Länder.
49. Die Webervögel.
In unserem Lande leben mehrere Arten der Webervögel (siehe Tafel 16 und 17), die zu den Finken gehören. Sie wohnen in lichten Waldungen oder im Schilf und hohen Grase. Gesellig, munter und regsam, tragen sie zur Belebung des Gebietes wesentlich bei. Die Männchen suchen durch ihreu Eifer im Singen den Mangel an Begabung zu ersetzen; die meisten stümpern erbärmlich, und kein einziger dürfte mit den europäischen Finken wetteifern können. Sie fliegen gut, einzelne Arten pfeilschnell, obwohl mit stark schwirrendem Flügelschlage, hüpfen, ihrer schwachen Füße ungeachtet, geschickt auf dem Boden umher, klettern auch an den Lalmen des Schilfes auf und nieder. Ihre Brutzeit trifft mit dem erwachenden Frühlinge zusammen, währt aber länger als dieser. Der Sommer läßt sie nicht Not leiden; denn gerade er reift ihre Nahrung, die aus den Samen von allerhand Gräsern und schilfartigen Gewächsen besteht. Ungeachtet ihres schönen Gefieders und ihrer liebenswürdigen Sitten sind sie nirgends beliebt. Sie erlauben sich Plünderungen und müssen von den Feldern vertrieben werden, wenn sie sich zu Tausenden einfinden. Außer vom Menschen, werden sie von vielen Raubtieren verfolgt, von dem schnellen Falken an bis zu den Schleichkatzen und selbst zu den Schlangen und Eidechsen herab.
Beim Aufbau des Nestes wird zuerst aus langen Grashalmen ein Gerippe gefertigt und an den äußersten Spitzen langer, dünner Zweige befestigt. Man erkennt in ihm die Gestalt des Nestes bereits deutlich; doch ist es noch überall durchsichtig. Nun wird es weiter ausgebaut und namentlich an den Wänden mit großer Sorgfalt verdichtet. Die ersten Äalme werden von oben nach unten gezogen, um so ein möglichst wasserdichtes Dach herzustellen. Auf der einen Seite, gewöhnlich nach Süden, bleibt das kreisrunde Eingangsloch offen. Noch ist das Nest nicht vollendet; es wird nun zunächst die Ein-