ACHTES KAPITEL
Der Handel mit Baumwollfabrikaten.
Clffijkie ungeheure Masse der jährlich erzeugten und äusserst mannig-
faltigen Gegenstände in die Hände derjenigen Menschen zu bringen, die sie verbrauchen, das bildet die unumgängliche und weitverzweigte Aufgabe des Handels mit Baumwollfabrikaten. Zwar tritt er, vielleicht mit Ausnahme des Garnhandels, nicht als ein so scharf abgesonderter und selbständiger Erwerbszweig auf, wie dies bei den vorher geschilderten, mit der Baumwolle zusammenhängenden Thätigkeiten der Fall ist, sondern er erscheint vorwiegend in Verbindung mit andern Handelsbranchen, da die Versorgung des Marktes wie des verbrauchenden Publikums mit zahlreichen Einzelgegenständen verschiedenster Herkunft zu thun hat. Das will sagen, dass es nur wenige Handelshäuser geben dürfte, die sich ausschliesslich mit dem Aufkauf und dem Vertrieb von Baumwollwaren abgeben, vielmehr beschäftigen sich die meisten Firmen, die mit Fabrikaten handeln, auch mit Waren, die aus andern Rohstoffen hergestellt sind. In sog. offenen Geschäften, so grossen Umfang sie auch haben mögen, kann vollends aus begreiflichen Gründen von Beschränkung auf Baum- wollfabrikate keine Rede sein.
Fehlt also dem Handel mit diesen die scharfe Abgrenzung der anderen Hauptglieder des gesamten Baumwollgeschäfts, so zeichnet er sich dagegen durch die Grösse seines räumlichen Umfangs aus. Denn
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