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Die Kolonialbahnen mit besonderer Berücksichtigung Afrikas / von F. Baltzer
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Wagen.

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im Gebrauch. Die ungünstigen Erfahrungen, welche die Otavibahn mit ihren versuchsweise eingestellten Triebwagen gemacht hatte, und die zu ihrer Zurückziehung aus dem Betriebe nötigten, können zu neuen Versuchen in dieser Richtung einstweilen nicht ermutigen.

Radsätze für die Fahrzeuge der 1 m- und kapspurigen Bahnen werden jetzt mit 800 mm Durchmesser im Laufkreise nach der Muster­zeichnung Abb. 137 ausgeführt; für beide Spurweiten besteht also der

Unterschied nur in dem Abstande der beiden Radscheiben, mit dem diese auf die Achsen auf­gepreßt sind. Die in Klammern gesetzten Maße der Zeichnung beziehen sich auf die 1 m-Spur. Das Maß von Mitte zu Mitte Achsschenkel gilt für beide Spurweiten, so daß also die Unterge­stelle der Fahrzeuge für beide Spurweiten sich | nicht voneinander unterscheiden. Durch Ände- * rung des Abstandes der Radscheiben (mittels hy- ^ draulischer Presse) läßt sich demnach der Radsatz | der einen Spur leicht für die andere passend machen. Die Lauffläche der Radreifen ist wie in der Heimat durch eine Kegellläehe gebildet, die mit 1 :20 beginnt und sich nach außen mit 1 :10 fortsetzt. Die Stärke des Radreifens gestattet bis zu der vorgeschriebenen Mindeststärke von 25 mm eine Abnutzung von 55 mm, also ein mehr­

maliges Nachdrehen in der Werkstatt. Die Radreifenbefestigung mit Sprengring ist der heimischen nachgebildet.

Die Zug- und Stoßvorrichtung unserer meter- und kapspurigen Fahrzeuge veranschaulicht die Musterzeichnung Abb. 138; Der in der Mitte der Fahrzeuge angeordnete Einpuffer liegt 250 mm über der Schraubenkuppclung, die an einer durchgehenden Zugstange angreift. Der Puffertellcr hat kugelförmige Krümmung und ist rechteckig be­grenzt.

Die seinerzeit auf der ostafrikanischen Eisenbahnstrecke Morogoro Tabora mit der selbsttätigen nordamerikanischen Janney-Kupplung

Wagen.

J3- V.

Abb. 137. Radsatz für Meter- und Kapspur.