Beschälte Weici ithiere.
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Die Gattung Plecotrema, kleine kugelförmige oder eiförmige, spiralgefurchte, hellbraune Schnecken mit starken Zähnen am Aussenrand und am Columellarrand, dürfte auch noch an der Küste von Deutsch-Ostafrika zu finden sein, da sie sowohl am Rothen Meer in mehreren Arten, als auch auf Mauritius und sonst am Indischen Ocean vorkommt.
Taenioglossen s. Seite 151.
Potamides Defr.
Schale gethiirmt, braun oder bräunlich-violett, mit mehr oder weniger ausgebildeter Skulptur, nicht glänzend; Mündung rundlich, meist mit flach ausgebreitetem Rand und immer mit ausgesprochenem Einschnitt im unteren Theil. Deckel rund, dünn, braun, aus vielen Spiralwindungen bestehend. Wesentlich in den Mangledickichten zu Hause, die grösseren, schwereren im Grunde, die kleineren, leichteren auch an den Zweigen mittelst Schleimfäden angehängt (Adams und Reeve, Zool. Voy. Samarang, p. 44, pl. 13, Fig. 3).
A) Pyrazus Montf.
Vertiefte Spirallinien und oberflächliche Längsfalten; Naht vor der Mündung merklich aufsteigend. Färbung der äusseren Weichtheile einfarbig schwärzlich.
Potamides palustris (L.)
Strombus palustris, Rumph, Amboinische Raritätenkammer, deutsch, S. 71, Taf. 30, Fig. Q. — Linne, Syst. Nat. ed. XII, p. 1213, Chemnitz, Conch.- Cabinet IV, Fig. 1472.
Cerithium palustre, Bruguiere, Encycl. Meth. Vers I, p. 467. Lamarck, Hist, nat. d. an. s. vert. ed. 2 IX, p. 284. Quoy et Gaimard, Voy., Astrolabe, Moll. III, p. 121, pl. 55, Fig. 14—16, lebendes Thier und Deckel. Kiener, Iconogr. Cerith., pl. 1, ebenfalls lebendes Thier.
Pyraz.us palustris, Adams, Gen. Moll., p. 291, pl. 30, Fig. 8. Reeve, Conch. Icon. XV, Fig. 1.
Aussenrand oben eingebuchtet, unten vom Columellarrand getrennt. Die grösste Art dieser Gattung 46—107 mm lang, 34—46 breit, Mündung 28 bis 37 mm.
Aus Ostafrika durch von der Decken mitgebracht, ohne nähere Fundortsangabe. Insel Sansibar, an einer Bachmündung bei Kokotoni im Mangle-Gebiet, Stuhlmann, Sept. 1889. Bagamoyo, von Stabsarzt Steudel gefunden.
Vom Rothen Meer und Mossambique über die ostafrikanischen Inseln und den malayischen Archipel bis Neu-Guinea und Nordaustralien verbreitet.
B) Cerithidea Sw.
Oberste Windungen während des Lebens regelmässig abgestossen und die Bruchstelle vernarbt. Etwas gebogene Vertikalfalten auf den Windungen. Aeussere Weichtheile, namentlich die Schnauze oft lebhaft gefärbt. Der dünnere obere Theil der Fühler oberhalb der Augen über Wasser zurückgeschlagen und dicht an den unteren angelegt, so dass es auf den ersten Anblick scheint, als ob dieser Theil ganz fehle und die Augen endständig wären (Aphanistylus P. Fischer).