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E. von Martens.
steigend. Mündung sehr schief, im Ganzen kreisförmig, doch etwas länger in der Richtung von innen und oben nach aussen und unten; Mundsaum dünn, etwas ausgebogen, ringsum zusammenhängend und nur auf eine kurze Strecke an die vorhergehende Windung angelegt.
Deckel dünn mit vielen Windungen.
Migere in Butumbi, am Südufer des Mwutan-Nsige, in feuchtem Mulm des Urwalds, Stuhlmann.
Eine ähnliche Art ist noch nicht aus Afrika bekannt; am nächsten steht die Gruppe Ditropis Blanf. aus Vorderindien, auch flach und mit 2 Kielen, aber dadurch, dass die Schale ausser diesen glänzend glatt ist und der Wirbel nicht vorsteht, noch mehr von dem gewöhnlichen Aussehen der Gattung verschieden.
Stylommatophoren.
Landschnecken mit den Augen an der Spitze der Fühler und ohne Deckel. Geschlechter vereinigt.
a) Agnathen.
Nur sichelförmige Zähne in der Reibplatte, meist ohne Mittelzahn, Kiefer fehlend oder sehr schwach, Fleischfresser.
Ennea Ad., Pfr.
Schale länglich, mehr oder weniger eiförmig, die obersten Windungen an Umfang rascher zunehmend als die folgenden, daher das oberste Stück der Schale stumpf abgeflacht, selten zugespitzt, die letzte Windung dagegen nur wenig oder gar nicht breiter als die vorletzte. Oberfläche glänzend glatt oder mit erhabenen, schief nach unten und vorn verlaufenden Rippenstreifen, welche öfters nur auf den oberen Windungen vollständig ausgeprägt, auf der vorletzten und letzten nur durch Fältchen dicht unter der Naht angedeutet sind; immer einfarbig, ohne Zeichnung, meist weisslich oder blassgelb, frisch oft durchscheinend. Nabel eng oder geschlossen. Mündungssaum umgeschlagen, meist breit, mit oder ohne zahnförmige Verdickungen, zuweilen mit Falten, die ins Innere der Mündung hineingehen.
Weichtheile oft lebhaft grün oder gelb oder roth gefärbt, zuweilen am Lebenden durch die Schale durchscheinend. Obere Fühler lang. Kein Kiefer, alle Zähnchen*der Reibplatte (Zunge) spitzig, sichelförmig.
Junge Schalen zeigen oft einen ziemlich weiten Nabel und erscheinen breiter als hoch, können daher leicht für Helix gehalten werden.
Die Weichtheile dieser Gattung sind von Dr. Pfeffer im Jahrbuch der mal. Gesellsch. V, 1878, S. 62 — 69, eingehend beschrieben, hauptsächlich nach E. martensi E. Sm. (insignis, Marts., Monatsbericht Ak. Wiss. 1876) von Westafrika, welche der gleich folgenden E. ovoidea sehr nahe steht. Zur Ergänzung möge hier noch eine Skizze gegeben werden, welche den stark ausgebildeten Schlundkopf fS.J nebst Speicheldrüse (Up.) und Zungenscheide (Z.) von E. limbata darstellt.