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Deutschland und seine Kolonien im Jahre 1896 : amtlicher Bericht über die Erste Deutsche Kolonial-Ausstellung / hrsg. von dem Arbeitsausschuss der Deutschen Kolonial-Ausstellung ... Red.: Gustav Meinecke ... Zeichn.: Rudolf Hellgrewe
Entstehung
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in dem Kuppelbau als Grundlage der Besucher durch die hier aufgestellten Sammlungen über die Bevölkerung und die Fauna und Flora unterrichtet werden sollte.

Wenden wir uns zuerst nach rechts, nach der Aus­stellung von Kamerun, Togo und Deutsch-Ost- afrika. Eine Beschreibung dieser Ausstellungen zu geben, ist hier nicht angebracht, da in besonderen Arbeiten die Hora und Fauna, Ethnographie und Ethnologie behandelt werden sollen. Jede der Ausstellungen bot eine in sich abgeschlossene Einheit dar, welche gewisser- massen den Niederschlag alles dessen bildete, was für ein grösseres Publikum von Interesse sein konnte. Wieder als Grundlage für die Einzelbetrachtungen waren die Karten der einzelnen Schutzgebiete anzusehen, von denen die der afrikanischen Kolonien in dem gleichen Massstabe i : 500 000 ausgeführt waren. In den Ecken waren in dekorativen Gruppen einige der interessantesten Tierformen vereinigt. Von Kamerun und Togo waren besonders da Sammlungen von Dr. Zintgraff, Lieutenant Dominik und F. Schönker ausgestellt, von Ostafrika die von Dr. Stuhlmann und O. Neumann.

Auf der anderen Seite waren die Ausstellungen von Deutsch-Süd westafrika und der Siidsee, dazwischen auch noch ein Schrank mit Sammlungen von der Goldküste (F. Schönker) und der deutschen Togo-Expedition (Dr. Grüner, v. Carnap-Quernheimb, Dr. Döring). Die Aussteller waren das Museum Umlauff in I lamburg (Löwengruppe, ethnologische Sammlungen aus der Siidsee), Dr. Finsch (Siidsee), Ribbe in Radebeul

(Salomonsitiseln), Dr. Giirich (Südwestafrika), v. Magen (Siidsee).

Ehe wir aber weitergehen, möchten wir noch den Herren, welche sich um das so glänzende Zustande­kommen dieser zuletzt genannten Ausstellungen verdient gemacht haben, unseren besonderen Dank auch an dieser Stelle aussprechen. Besonders viel verdanken wir dem Entgegenkommen des Auswärtigen Amts, der unermüdlichen Thätigkeit des Wirkl. Geh. Legations­rats Dr. Kayser, des Geh. Legationsrats König, den Direktionen der Königlichen Museen und des Königlichen Botanischen Gartens, und dem Konsul Vohsen, welche einen grossen Stab von Mitarbeitern aufgeboten hatten und schaffensfroh und thätig gewesen waren.

Der kommerzielle Teil

der Ausstellung umfasste den übriggebliebenen Teil des Geländes, das mit Ausstellungsbauten, Restaurations­lokalen und Pavillons reich besetzt war. Den Mittelpunkt nahm der künstliche Teich ein, auf dem sich neben einem Daimlerschen Motorboot die Kanus der Eingeborenen, besonders solche aus der Südsee, schaukelten, und an dessen Ufern allerlei seltsam geformte Fischereigeräte der Südseeinsulaner ausgespannt waren. Um ein besseres Bild von diesem Teil haben zu können, wählen wir die Form eines Rundganges. Wenn wir das Tropenhaus links liegen lassen, so gelangen wir an der Tropenschwebebahn vorbei nach der I ndustrie-Export-Ausstellungs-

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