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Sie hat den Vorzug, daß sie, täglich genossen, nicht zum Ueberdruß wird und wohl den reichsten Ertrag liefert.
Gepflanzt wird die schwarze Bohne zweimal im Jahr, vom Juli bis Anfangs Oktober und dann wieder von Ende Januar bis Ende Februar.
Die Ernte beginnt etwa vier Monate nach der Aussaat. Man macht die Pflanzlöcher mit der Hacke oder dem Pflanzstock in Abständen von 1 Vs—2 Fuß und legt an jede Stelle 4—5 Bohnen, welche leicht mit Erde bedeckt werden.
Die Bohne bedarf eines zweimaligen Jätens und hält sich dann von selbst rein. Sie reift oft recht ungleichmäßig, namentlich wenn sich zur Zeit der Reife Regen einstellt. Die Ernte ist dann mühsam, da man mehrmals die Rvtza durchsehen und die reifen Bohnen auspflücken muß. Häufig reißt man auch, namentlich wenn Regenwetter einzutreten droht, die der Reife nahen Bohnen mit der Wurzel aus und breitet sie zum Nachreifen in der Sonne aus, um das Auswachsen auf dem Felde zu verhüten.
Obwohl der Preis in der Erntezeit meist gering — 60 Klgr. für 8 Milreis — ist und später zuweilen bis über das Doppelte steigt, so empfiehlt sich doch ein früher Verkauf, da die Bohnen sehr zusammen trocknen und namentlich leicht Würmer bekommen, welche sie zerfressen und unverkäuflich machen.
Bohnen werden meist als Zwischenfrucht zwischen Mais und Knollenfrüchte, junge Kaffeeflanzungen, Zuckerrohr u. s. w. gepflanzt.
Der Reis.
Es werden hauptsächlich zwei Arten von Reis angebaut, eine mit langen Hacheln und Weißen Körnern, die andere ohne solche mit röthlichen Körnern. Der erstere hat den Vorzug, daß er in den Hacheln Schutz gegen die Vögel hat, die in den Reisfeldern zur Zeit der Reife viel Schaden anrichten.
Ferner unterscheidet man Berg- und Sumpfreis, ersterer, wie schon der Name besagt, für hochgelegenes, trockenes Gelände, letzterer für tiefliegendes, feuchtes Land geeignet.
Man pflanzt den Reis vom Monat Oktober bis Ende Dezember und zwar Vergreis am frühesten, während Sumpfreis auch noch um Weihnachten gepflanzt werden kann.
Der Reis wird mit der Hacke oder dem Pflanzstock in Abständen von 1—2 Fuß gepflanzt. Auf feuchtem Land säet man ihn auch breitwürfig aus und tritt ihn fest, doch ist das Verfahren unsicher, da die freibleibenden Körner von den Vögeln gefressen werden.
In frischer Urwaldsrotza bedarf der Reis nur einmaligen Jätens. Seines üppigen Wachsthums wegen verträgt er keine Zwischenfrucht.
Man erntet den Reis im April, wenn die Aehren gelb und die Körner trocken werden, mögen auch die Halme noch etwas grünlich sein.
Die Ernte geschieht, indem man entweder mit der Sichel die Pflanzen am Boden abschneidet und sie so in den Schuppen trägt, wo sie, über ein Brett geschlagen, entkörnt werden, oder man schneidet nur die Aehren und