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Carl Enderaaim.
liegt, so stellt das Objekt in Prädikativform; die vorangehende Verbalkonstruktion ist also in diesem Falle ein Relativsatz, und das Objekt bildet (elliptisch) den Hauptsatz. Z. B.:
ndi na mwana, wörtlich: ,,ich habe, es ist ein Kind“, d. li. „was icli habe, ist ein Kind“.
In anderen Fällen steht das Objekt in der Nennform; hierbei verschmilzt das a von na mit dem ihm folgenden Vokal; z. B.: amavata ya li n’amapiko (=na arnapiko) „die Enten haben Flügel“; u li nehombe (= na ihonibe ) „du hast Vieh“; a li nombwesi (= na umbivm ') „er hat einen Freund“.
“Wird das Objekt durch ein Pronom ausgedrückt, so kommen die in § 17 vorgeführten Formen mit na zur Anwendung; z. B.: mu li nasyo „ihr habt sie“ (z. B.: die Rinder). Auch wenn das Objekt durch das betreffende Substantiv bezeichnet wird, liebt man es, noch sein Pronom vor dasselbe zu setzen; z. B.: a li navo avana vavili „er hat [sie] zwei Kinder“.
Aufgabe. — Übersetze:
Wir haben einen guten Hirten. [Was] ihr besitzt [sind] große Gärten. Der Blinde hat [ihn] einen Führer. Das Land hat seine Grenzen. Wir haben ihn, den Dieb! Die Kranken hatten einen guten Arzt. Der Herr wird Erbarmen (ikisa) haben.
Besonders zu merken ist eine eigentümliche Redeweise, wie z. B.: u li na fiki ukivisa? „warum kommst du nicht?“, wörtlich: „du bist mit was zu kommen?“, d. h. was hast du, das dich abhält zu kommen? Vgl. dagegen: kwisa fiki? „warum kommst du?“.
6. Das Verb ti „sagen“.
§ 46. Wie la die Wurzelform für li, so ist ta die Wurzelform für ti. Auch dieses hat ursprünglich perfektischen Charakter. Sagen ist nämlich nach der Idee des Bantu das im Wort perfekt gewordene Hervorbringen {11m) aus dem Inneren. Dieser perfektische Charakter ist aber im Sprachbewußtsein abhanden gekommen bis auf ein Präsens ndi, u ti usw., wo er der Form nach noch erhalten ist, jedoch mit einer Sonderbedeutung; sonst werden die Tempusformen von ti nach Analogie der regelmäßigen Verben gebildet. Auf diese Weise erhalten wir hier zwei Präsensformen. Also:
1. Präsens.
ndi „ich soll sagen“, d. h. so und so tun, so und so machen; u ti „du sollst sagen“; a ti „er soll sagen“; usw.
2. Präsens.
ni ku-t-i „ich sage“; lm ti „du sagst“; i lm- ti „er sagt“; usw.