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Carl Endeiiumn.
Die Form ndondile ist doppeldeutig, da das anlautende n das Ob- jektpronomeu sowohl der 1. wie der 3. Pers. sing, sein kann. Die Unterscheidung geschieht hier dadurch, daß, wenn das n die 1. Person, bedeutet, der Vokal des davortretenden Subjektpronomens langgezogen wird, also z.B.: ü ndondile „du hast mich gesucht“; n „ „er hat ,. „
aber
u ndondile „du hast ihn gesucht“; a „ „er hat ,. ,.
Auf diese Weise wird in allen analogen Fällen verfahren.
Aufgabe: Bilde kleine Sätze, in denen jedes Subjekt-Fürwort mit jedem Objekt-Fürwort vor die Perfektform von jedem der nachstehenden Zeitwörter tritt. (NB. Wie bereits im vorigen Paragraphen zu ersehen, wird die Grund-Perfektform dadurch gebildet, daß an die Stelle der Endung -a des Grundverbs die Endung -ile tritt, die das Abgeschlossensein der Handlung bezeichnet.)
pimba „tragen“, tmna, kokt, vala, londa, jehga, yana, funda. simba, homba, mala, mva, aya, eya, iva, ona, ijla.
3. Hinweisendes Fürwort.
§ 14. Die Stammform für die verschiedenen Arten des hinweisenden Fürworts ist für jede Nominalklasse gleichlautend mit dem Subjekt-Fürwort, ausgenommen die Personalklasse sing., die ju hat.
a) Diese Stammform ist wie die des Nominalpräfixes prädikativ. Sie wird vor die Prädikativform des Hauptwortes gesetzt, um mit, Nachdruck auf dasselbe hinzuweisen, z. B.:
ja mundo, „er, der Mensch“; va vandu „sie, die Menschen“; yu mpiki „er, der Baum“; yi mipiki „sie, die Bäume“; vu vuyono „sie, die Schlafstätte“; li livata „sie, die Ente“; ya rnavata „sie, die Enten“; lu Iwisi „er, der Fluß“; si nyisi „sie, die Flüsse“; ji nyumba „es, das Haus“; si ntjumba „sie, die Häuser“; ki_ kikota „er, der Stuhl“; fi fikota „sie, die Stühle“; ka kanosi „es, das Schäfchen“; tu tunosi „sie, die Schäfchen“; ku kuvomba „es, das Arbeiten“.
Zur stärkeren Hervorhebung dient die Verdoppelung dieser Stammform:
juju, Plur. vavci, \ lulu \
ylwü, ,• rm, j'iji J
vmm, Mk-i,
Uli, ,. yaya, ' kaka, kaku,
Plur. sisi; v fifi;
„ tuiii ;