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Wie England die Deutschen Kolonien bewertet / von Kurt Rein
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Südsee-Kolonien

bestehend aus i. Bismarckarchipel, Kaiser-Wilhelms-Land und Salomoninseln, 2. Nauru, Osikarolinen- und Marschallinseln, 3. Westkarolinen, Palau- und Marianeninseln, haben eine Gesamt­fläche von 242 626 qkm (240 ooo qkm für Nr. I, 2626 qlrm für Nr. 2 und 3). Sie sind so groß wie Preußen, besitzen aber nur 356000 Bewohner, von denen 300000 gleich 1,3 auf den qkm auf Nr. 1, 56 000 gleich 22,4 auf den qkm auf Nr. 2 und 3 entfallen. Dieses Gesamtgebiet 13 dehnt sich über folgende Grade aus: von 8° südlich bis 20° nördlich des Äquators und von 141° bis 174° östlicher Länge.

Landesprodukte

In der größten Hauptsache wird Kopra ausgeführt, in zweiter Linie Guttapercha, Kautschuk, Kakao, Steinnüsse und Sisal.

Europäische Pflanzungsprodukte

In 1Y12 waren auf den Ostkarolinen, Marsch allinseln und Nauru 2500 Im von Europäern belegt, davon 1550 Im bepflanzt, gegen das Vorjahr ein Zuwachs an kultivierter Fläche von 50 Im; auf den Westkarolinen, Palau- und Marianeninseln belegt 1700 du, davon bepflanzt 1500 du, Zuwachs 650 Im; auf Kaiser-Wilhelms-Land 72000 Im 7200 Im 350 Im; auf dem Bismarckarchipel und den Salomoninseln 105 000 Im 23000113 3100 Im; das macht in 1Y12 im Gesamtgebiet eine von Europäern belegte Fläche von 181200 Im, davon 33 250 Im unter Kultur und 4150 Im Zu­nahme gegen das Vorjahr. Von diesen 33 250 Im waren 30 000 mit Kokospalmen und nur 3250 mit Kautschuk (Ficus, Casiilloa und Hevea) und Kakao bestanden. Kautschuk stand teilweise in Zwischenkultur mit Kokosnüssen; Reis, Kaffee und Sisal wurden

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