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Die Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft : ein Beitrag zum Problem der Schutzbriefgesellschaften und zur Geschichte Deutsch-Ostafrikas / von Bruno Kurtze
Entstehung
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I. Abschnitt.

Einleitung.

i. Kapitel.

Vorbereitungen der Gesellschaft für deutsche Kolonisation zur Erwerbung des Schutzbriefgebietes.

I. Kolonisationsprojekt. 2. Kolonisationskapital. 3. Die Gesellschaft für deutsche Kolonisation als politischer Verein.

Die Gesellschaft für deutsche Kolonisation, am 28. April des Jahres 1884 in Berlin von einigen Männern, unter denen sich schon damals Dr. Peters auszeichnete, ins Leben gerufen, trat vom Anbeginn ihrer Wirksamkeit an zu den bestehenden Vereinen ähn­licher Tendenz, besonders dem Deutschen Kolonialverein, in einen bewußten Gegensatz. Der Deutsche Kolonialverein, unter dem Präsidium des Fürsten Hohenlohe-Langenburg, trat zwar den­noch mit der Gesellschaft im Sommer desselben Jahres zwecks Zusammenschlusses in Unterhandlungen, wurde aber zurückhal­tender, als im August und September 1884 Gerüchte von ihrem kühnen Kolonisationsprojekt und ihren noch kühneren Finanzierungs­plänen in der Öffentlichkeit besprochen wurden. Ein bereits im Manuskript fertig gestellter freundschaftlicher Brief des Präsidiums des Kolonialvereins wurde nicht abgeschickt und dafür kurz und kühl eine ablehnende Ansicht formuliert. In diesen Tagen er­schien auch in der Kolonialzeitung, dem offiziellen Organ des Deutschen Kolonialvereins, ein Artikel der Redaktion 1 ), in welchem im Anschluß an den offenbar fingierten Brief eines Vereins­mitgliedes Gelegenheit genommen wurde, die gegensätzlichen Überzeugungen der beiden Vereinigungen in höchst interessanter

Deutsche Kolonialzeitung, I. Band, Heft 19, abgeschlossen 25. August 1884 (Kolonialverein und Kolonisations-Gesellschaften).

Abhandlungen d. staatsw. Seminars z.Jena, Bd. XII, Heft i. 1

Kurtze, Die Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft.