schen Weltherrschaft, nur auf allen Gebieten des Fortschrittes.
Wer Europa hat, dem gehört die Welt. Was ist ein Jahrhundert im Völkerleben? Südamerika ist heute noch im bewegten Stadium einer gärenden Übergangszeit. Cs wäre schade um das deutsche Edelblut, wenn es heute schon massenweise die Gaue verlassen würde, in denen die Entscheidung fällt. Für mich hat es sogar einen Bei- ^ j geschmack von Fahnenflucht. Das deutsche Kapital soll ' auswandern in erster Linie. Es soll nur Pioniere hinaussenden, die mit dem Rüstzeug höherer technischer und kaufmännischer Bildung den andern Rassen Kultur bringen. Aber nur keine sentimentale Verschmelzung. Hammer, nicht Amboß . . . Die deutsche Tatkraft soll sich den Erdball dienstbar machen. Und sie wird es, trotz der bellenden Möpse an Moldau und Donau.
Eine Kerntruppe ist in Brasilien vorhanden. Die natürliche Vermehrung ist erstaunlich. Nur Intelligenz kann man brauchen, Kapital und Technik, Industrie und Bankwesen. Der deutsche Bauer im brasilischen Urwald wird das Rennen nicht machen. Darum bleibt nur daheim, dort seid ihr wichtiger! Helft die Sturmschar starken, die in einem Jahrhundert nach ehernen Naturgesetzen Europa beherrschen wird . . .
VIll.
Eine italienische Kolonie
ollen Sie eine echt italienische Kolonie kennen lernen? Dann begleiten Sie mich nach Santa Felizidade, das wird Ihnen sehr gefallen!" Mein Wirt lockte so lieblich, daß ich eine halbe Stunde später auf dem kleinen struppigen Gaul saß und gegen Santa Felizidade ritt. Man kann in Vra-
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