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Gebildete junge Männer.
geschrieben wird, die Überwindung, mit der sich die Bitte nm Unterstützung der Feder entwindet. Die Hilfe erfolgt — und leichter und leichter wird das Bitteu, bis die Leute den Schmerz, die Demütigung nicht mehr fühlen; sie schreiben leichten Herzens wieder nnd wieder um ein Almosen und nun geht der Schmerz auf mich über, mir ist es wie ein Stich ins Herz: Also wiederum Charakter und Stolz vom Leben zermalmt, zerrieben! — Traurig!
Anhang.
Gebildete junge Männer.
Obgleich ein Hinüberstreifen auf dieses Gebiet nicht in meiner ursprünglichen Absicht lag, so fühle ich doch die Unmöglichkeit, diese Arbeit in die Öffentlichkeit zu senden, ohne wenigstens einige Worte hinzuzufügen. Und zwar ist es wiederum das peinliche Verantwortlichkeitsgefühl, das mich zu diesem Nachtrag zwingt! denn ein „Nachtrag" ist es (wenn auch vor dem Schlüsse eiugeschoben); die Arbeit selbst ist seit mehr als einem Monat aus meinen Händen und ebensolange nagt ein unerträglicher Vorwnrf in mir: Wie konntest du darüber schweigen!
Vor mir liegen mehrere Briefe gebildeter deutscher Männer, deren Inhalt von einer traurigen Übereinstimmung ist: Trostlosigkeit, Verzweiflung, Ratlosigkeit! Nur die absolute Mittellosigkeit hält sie ab, in die Heimat zurückzukehren! — Reisegeld? Wenn sie nur soviel hätten, daß sie ihre äußere Erscheinung instand setzen konnten, um sich nach einer anständigen Stellung überhaupt umsehen zu