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Handarbeit als Verdienst,
— das Fazit wird also früher oder später heißen! ein weibliches Bildungsproletariat!
Doch um zu unserem Thema zurückzukehren: eine Handarbeitslehrerin hat also nicht die geringsten Aussichten auf Erfolg — sei es hinsichtlich der Anstellung an einer Schule, sei es als Erteilerin von Privatstunden. Ich muß oft staunen darüber, daß man in Europa so ganz und gar uicht darüber unterrichtet ist, es gar nicht nötig findet, sich erst zu erkundigen, ehe man sein Alles auf eine Karte setzt! Über diesen Punkt könnte man sicherlich von allen Seiten her belehrt werden. Es berührt mich oft aufs schmerzlichste, wenn ich Briefe erhalte von Damen, die, soeben gelandet, mir mit berechtigtem Stolze von den Auszeichnungen erzählen, die sie in europäischen (deutschen, Wiener oder Pariser) Akademien sich erworben haben. Sie kommen voller Hoffnungen hierher in dieses Land, in dem sie die größere Zahlungsfähigkeit und Zahlungswilligkeit, die größere Nachfrage vermuten. Sie sind überzeugt von einem dreifachen Erfolge: Eröffnung einer Handarbeits- Schule, die auf der Höhe modernen Kunstverständnisses steht; oder Anstellung an erstklassiger Privatschule, Privatunterricht; und dann Vertrieb ihrer künstlerischen Erzengnisse mit der Hoffnung auf Nachbestellungen.
Hanäarbeit als Verckieiist.
Dieser letztere Punkt nun führt uns auf ein anderes Gebiet hinüber: auf das der Handarbeit überhaupt, der Handarbeit als Erwerbszweig. In denselben Briefen, in welchen die Damen mir ihre obenerwähnten Zukunftspläne anseinandersetzen, findet sich fast regelmäßig ein Anerbieten