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Die Einwanderung gebildeter weiblicher Erwerbsbedürftiger nach den Vereinigten Staaten : mit e. Anh.: Die Einwanderung junger Männer / Von E. C. Dittmar
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Die Privat-Lehrerin,

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mit ihnen zu sprechen, nach den Schulstunden die größeren Kinder zu unterrichten, ihre Schulausgaben zu leiten, Musik­unterricht entweder zu erteilen oder doch die Übungen zu überwachen, auf gutes Deutsch resp. Französisch zu achten usw. Die Annehmlichkeiten dieser Stellung schwanken natürlich nach den jeweiligen Verhältnissen; und über die lukrative Seite läßt sich absolut nichts sagen, es hängt eben allzu­sehr von der Bewertung ab, die diese Leistungen seitens der Familie erfahren. Bei Gebildeten entscheiden natürlich die Leistungen und Fähigkeiten der Angestellten in erster Linie; es gibt aber auch Herrschasten, deren Bildungs­grad es ihnen erlaubt, eine in ihrem Fache perfekte Schneiderin, Köchin oder Büglerin höher zu bewerten als eine akademisch gebildete Erzieherin. Wirklich gut honoriert wird eine solche Stellung niemals aus dem oben an­gegebenen Grunde: Hunderte von verheirateten, gebildeten Frauen sind nur zu froh, für ein minimales Gehalt ihre Dienste anzubieten, so daß eine Dame, die für ihre Bekösti­gung und Wohnung selbst sorgen müßte, diesen Beruf nicht ergreifen kann ganz abgesehen davon, daß während der vier Sommermonate auf irgendwelchen Verdienst überhaupt nicht zu rechnen ist.

Die VrivatleKrerin.

Den Schlußsatz des letzten Abschnittes empfehle ich zur ernsten Beherzigung denjenigen Damen, die in der Absicht hierherkommen, sich durch die Erteilung von Privatstuuden zu ernähren. Und zwar gibt es da kaum Unterschiede nach Lehrfächern: Musik, Sprachen, Malerei, Handarbeit es ist alles gleich! Wer sich darauf verläßt, der spielt

Dittmar, Tic Eniwandcrung usw. 6