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Die Einwanderung gebildeter weiblicher Erwerbsbedürftiger nach den Vereinigten Staaten : mit e. Anh.: Die Einwanderung junger Männer / Von E. C. Dittmar
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Die Visitiug-Govcnieß,

Studentinnen haben, und niemand wolle sich mehr darauf einlassen, Hier haben wir ein Beispiel für die Wirkung der unheilvollen Tendenz, die manche Deutsche vertreten: Ach, in Amerika kennt man die Unterschiede nicht! Diesen Halbgebildeten läßt sich leicht imponieren!"Man täusche sich nicht! Man hat hier ein sehr richtiges Urteil, man erkennt und man verwirft in den besten Kreisen ohne Gnade die Unfähigkeit und Mittelmäßigkeit; der gebildete Amerikaner ist gerne bereit, zn bezahlen fürtko^s on wp" wie er sich ausdrückt. Er ist liberal, aber er verlaugt dafür auch Vorzügliches er hat es gelernt nnd er versteht es, die Spren vom Weizen zn sichten!

Die Visiting-EoverneK.

Diese Stellung sollte eigentlich nur in Erwägung gezogen werden von solchen Damen, deren Familien hier ansässig sind, sonst ist sie nicht anzuraten und nicht rentabel genug. Deshalb wenden sich ihr auch in großer Zahl verheiratete Frauen zu, die entweder verwitwet oder sonst genötigt sind, einen Nebenerwerb zu ergreifen. Es läßt sich eben dieser Beruf, wie kein anderer, mit eigenen häuslichen Pflichten vereinen, weil die Visiting-Governcß zum größten Teile nur für einige Nachmittagsstunden gewünscht wird. Eine vielseitige, anstellige und zu jeder Leistung willige Dame kann sich allerdings mit der Zeit eine Tages-Einteilung schaffen, durch die sie gänzlich beschäftigt ist: im Haushalte, in der Näherei, bei den Kindern, im gleichen oder in ver­schiedenen Haushalten.

DieVisiting-Governeß" hat also die kleinen Kinder spazieren zn führen, ein korrektes Deutsch oder Französisch