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Die Einwanderung gebildeter weiblicher Erwerbsbedürftiger nach den Vereinigten Staaten : mit e. Anh.: Die Einwanderung junger Männer / Von E. C. Dittmar
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Die Nurscry-Governeß,

Jahrzehnt aufgetauchte Mode des Europnreisens viel besser, nicht etwa Europas oder seiner Ausbildnngsmöglichkeiten wegen, sondern um des sozialen Prestiges willen,lo akroiiä" ist kategorisch geworden für unsereLlimders" (Kletterer ans der sozialen Leiter), die zn jeden: Mittel greifen müssen, um zn zeigen, daß sie sich zu denanderen", den wirklich Vornehmen, zählen möchten. Hier haben die Europareisen direkt nachweisbar die Nachfrage beeinträchtigt, fast ganz untergraben; denn hier köunte man zur Abwechs­lung sagen: ,,Ls czus l'^liZM vsut, visu vsut!"

Die IZurlery-GoverneK.

Wie schon angedeutet, ist für diese Stellung noch ge­nügend Nachfrage vorhanden; hier aber versagt das Angebot, d. h. die Bewerberinnen lehnen so lange ab, bis Not und Elend sie in den Stand zwingen. Man beansprucht hierzu nämlich die Persönlichkeit und das Wissen einer Erzieherin, die Stellung ist aber in sehr vielen Fällen nach euro­päischen Begriffen die eiuer besseren Bonne, eines Kinder­fräuleins; und an der Unvereinbarkeit der hiesigen Auffassung mit der deutschen scheitert das Zustandekommen eines En­gagements, oder der Bestand eines solchen; der letztere allerdings noch viel häufiger an der Unerträglichkeit der Stellung selbst, im Hinblick auf das geradezu empörende Gcbahren der Kinderhorde in Häusern, wo der Schliff der Kultur bei der Mutter derselben nicht unter die Hantober- släche gedrungen ist. Das amerikanische Kind ist ein Wesen des Schreckens in solchen Familien; wie bereits vorher be­merkt, ist das Unterordnen unter irgend einen Willen, auch uuter den der Eltern, ihm eine ganz unbekannte Sache.