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Die Einwanderung gebildeter weiblicher Erwerbsbedürftiger nach den Vereinigten Staaten : mit e. Anh.: Die Einwanderung junger Männer / Von E. C. Dittmar
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66 Die Lehrerin.

allerorts steht ihnen so wohtgeschulte Dienerschaft für jeden Zweck zur Verfügung, daß sie wahrlich nicht nötig haben, sich mit Ballast zu beladen in Gestalt einer Dame, die ohne eigene Kosten gerne Städte bereisen möchte. Wer nicht gewillt ist, ans Reisen wirkliche Bedienung zu leisten und Kinder zu warten, wer eigene Wünsche und Ansprüche mitbringt, der kann nur auf eine kurze Ablehnung rechnen.

Die LeKreinn.

Hier kommen wir zu einer Berufsklasse, die meine ganz besondere Sympathie hat, denn die Damen kommen mit so gründlicher Vorbereitung hierher, sind meistens von einem zu erwartendem Erfolge so fest überzeugt, daß ihre Ent­täuschung dann nm so größer ist. Ihre bestimmten Hoff­nungen gründen sich auf die Tatsache, daß der Lehrberuf hier so überwiegend in weiblichen Händen liegt. Ich weiß aus langjähriger Erfahrung, daß ihre Aussichten genug sind, sie haben stetig abgenommen; das ist eine Erscheinung, die sich deckt mit dem, was ich schon früher über die Dekadenz der deutschen Schulen gesagt habe. Um aber hier nicht unnötig entmutigend zu sprechen, habe ich mich nun speziell an die Erziehungsbehvrde, an den öoarä ot' I^uLation" gewandt. Mit größter Zuvor­kommenheit wurden mir alle darauf bezüglichen Schriftstücke zur Verfügung gestellt. Daraus geht hervor, daß selbst ich bei aller Vorsicht die Schwierigkeiten noch unterschätzt hatte. Theoretisch ist die Aufnahme einer Ausländerin in den Stab regulärer Lehrkörper keineswegs ausgeschlossen wie sie aber praktisch ausführbar fein sollte, das bleibt mir rätselhaft. Wir höreu hier ja stetig von der Ver-