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Die Einwanderung gebildeter weiblicher Erwerbsbedürftiger nach den Vereinigten Staaten : mit e. Anh.: Die Einwanderung junger Männer / Von E. C. Dittmar
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habe es einmal versucht nie wieder! Die Arbeit wnrde mit einem so großartigen Mangel an Verständnis ausgeführt, daß alles heute noch unveröffentlicht daliegt unbrauchbar! Und sich ständige Sekretäre zu halten, dazu ist doch wohl der Schriftstellerberuf unter uns hiesigen Deutschen nicht lukrativ genug. Damit wären die schriftlichen Arbeiten ohnehin erschöpft, auf deren Ausführung so viele, gestützt aufeine schöne Handschrift", ihre letzte Hoffnung setzen. Adressen schreiben, Listen kopieren das sind Dinge, die man tatsächlich manchmal angezeigt findet, bei denen aber die sich Meldenden Licht und Tinte nicht verdienen, wenn sie nicht gar noch allerlei fragwürdigen Geschäftsleuten in die Hände fallen; denn reelle Firmen lassen etwa nötige Vervielfältigungen entweder in den eigenen Büros anfertigen oder übertragen sie in großen Posten einer sogenannten Typewriter-Exchange".

Vrivat-SeKretävin.

Man kann mir staunen, wenn man liest, daß eine kürzlich eingewanderte Dame auf die Stellung einer Sekre­tärin bei einer reichen Dame reflektiert und doch ist gerade das ein Lieblingstranm unserer gebildeten Erwerbs- bedllrftigen. Wie viele Damen halten sich eine Sekretärin? Ich kenne Millionnrinueu, auch sonst sehr reiche Damen, darunter solche vorgeschrittenen Alters, aber keine einzige, welche eine Sekretärin beschäftigt. Und wäre die Nachfrage eine stärkere als sie es ist, so würde eine Dame sich nur dann dafür eignen, wenn sie lange genug im Lande wäre, um den Stil hiesiger Korrespondenz, der von dem deutscheu abweicht, und Kenntnis, sowohl des gesellschaftlichen wie des

Dittmar, Tic Einwmidcnmg usw. 5