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Der journalistische Beruf.
— aber der materielle Erfolg blieb vollständig aus; es war eben kein Feld vorhanden. Gebrochenen Mutes kehrte sie nach der Heimat zurück. Wir hatten eine Dame, die vom Rechtsschutz-Verein beschäftigt wurde oder noch wird, und eine oder zwei Russinnen wirkten unter den Ein- gewandertcn osteuropäischer Völkerstämme — Gold wird da sicherlich nicht geschaufelt! eher wird eiue Dame mit einem Herzen in der Brust vielfach Gelegenheit haben, ihr nicht allzureichliches Brot mit ihren Klienten zu teilen, denn die Fälle werden sich meistens auf solche beschränken, wo eheverlassene Frauen, exmittierte Familien oder Leute, die um ihren Verdienst betrogen wurden nsw., in höchster Not, unkundig der Landessprache, jemanden suchen, bei dem sie in den Heimatslauten die Klagen ihres Elends anbringen können.
Der journalistiscke Keruf.
Abgesehen davon, daß der Prozentsatz deutscher Zeitungen hier doch verhältnismäßig klein ist, nnd daß diese nur sehr wenige Damen anstellen — eben nur für Frauen- abteiluugen — da es geradezu unzählige männliche Bewerber gibt, die, ausgestattet mit akademischer oder doch Gymnasialbildung, sich für dieses Fach eignen, sind auch noch folgende Regeln als feststehend zu berücksichtigen: die Tätigkeit an einer deutschen Zeitung erfordert eine gründliche, ganz unfehlbare Kenntnis hiesiger Verhältnisse, eine richtige Beurteilung des Amerikamsmns und der Amerikaner, ein völliges Beherrschen der englischen Sprache, eine genaue Kenntnis des Wesens der Deutschamerikaner, ihrer Geistesund Geschmacksrichtung und ihrer Bedürfnisse. Es sind