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Die Einwanderung gebildeter weiblicher Erwerbsbedürftiger nach den Vereinigten Staaten : mit e. Anh.: Die Einwanderung junger Männer / Von E. C. Dittmar
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Die akademischen Berufe,

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ist, daß man keineswegs im Konkurrenzkampfe unterliegen sollte; die Tatsache ist aber vorhanden! Es gibt hier soviel Mittelmäßigkeit, die trotzdem siegt, daß es betrübend ist. Aber deshalb weil es anders sein könnte oder sollte, darf man doch nicht ruhig zusehen, wie wertvolle Menschen hier zu Grunde gehen oder im besten Falle, auf alle Errungeu- schafteu einer gründlichen Vorbildung verzichtend, sich Ge­bieten zuwenden müssen, auf denen man ihnen bloß deshalb keine Konkurrenz macht, weil sie nicht genug Erfolg oder Befriedigung bieten. Es ist doch ein trauriges Los, Jahre gründlicher Vorbereitung verloren zu sehen, um schließlich nur das aufnehmen zn dürfen, was andere weit Minder­wertige nicht wollen! Dieses Los blüht hier unzähligen und das eben ist es, wovor ich unsere deutschen Schwestern schützen möchte. Denn nur ganz starke Geister und sonnige optimistische Naturen vertragen das, ohne da­bei zu zerbröckeln, zu verbittern, ihr Leben als unbe­friedigend, als verfehlt zu betrachten und dieses Land für ihre eigenen Fehler verantwortlich zu machen. Wenden wir uns nun einmal der Charakteristik der ein­zelnen Berufe zu.

Die akackemiscken Leruke.

Die Anstellungen in Regiernngs-Kcmzleien jeden Genres und die akademischen Berufe kommen für unser Thema über­haupt nicht in Betracht, dennoch mögen sie hier aus zwei Grüudeu Erwähnung finden: 1. um dem Glauben vor­zubeugen, als handele es sich um eine unbeabsichtigte Lücke; und 2. weil tatsächlich Anfragen dieser Art aus Deutsch­land schon an mich gelangt sind. Die Schreiberinnen