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solchen Leuten noch so sehr sympathisieren, mag man es an der Hand eigener Erfahrungen und Erinnerungen verstehen, warum ihnen das Anpassen so schwer ist, das alles schafft die Tatsache nicht aus der Welt, daß sie — so oder so — damit fertig werden müssen! Oder sie gehen unter! Und niemand ahnt, wie viele dem letzteren Schicksale verfallen sind! durch eine Verkettung von Umständen, der sich die eigene Schuld: die Unfähigkeit des philosophischen Hinnehmens, zugesellt.
Altersversorgung.
Uud endlich möchte ich den Damen noch aus Herz legen, daß wir hier Altersfürjorge iu irgendwelcher Form (mit Ausnahme der regulären Altenheime der öffentlichen oder privaten Wohltätigkeit, also der Armenfiirsorge) nicht kennen. Ein Einkaufen in ein Damenstift oder ähnliches gibt es nicht. Das Alter der Damen ist ein trostloses, denn wie schon erwähnt: ein Vermögen, und sei es noch so klein, für die bescheidensten Ansprüche berechnet, läßt sich nicht sammeln. Die Ersparnisse erreichen im günstigsten Falle die Höhe eines Notgroschens für Tage der temporären Verdienstlosigkeit, für Krankheitsfälle, nimmermehr aber die Höhe eines Kapitals, das der Besitzerin gestattet, der Zeit endgültiger Erwerbsunfähigkeit beruhigt ins Auge zu sehen.
Dazu kommt noch, daß namentlich den Einwandernden reiferen Alters nach endlicher Überwindung jahrelanger Einlebungs-Schwierigkeiten (also günstigsten Fall vorausgesetzt) fast gar keine Zeit mehr bleibt, für ihr Alter zu sorgen; denn in allen Berufen ist der „wegen Alters erwerbsunfähige" Zeitpunkt hier so sehr rasch erreicht. Es