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Die Einwanderung gebildeter weiblicher Erwerbsbedürftiger nach den Vereinigten Staaten : mit e. Anh.: Die Einwanderung junger Männer / Von E. C. Dittmar
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Amerikanisches Nationalgefühl,

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Mehr und mehr beschränkt man sich auf Vereins- uud Privatschulen kleineren Umfangs, die man neben dem öffent­lichen (Haupt-)Unterricht existieren läßt, die aber selbstver­ständlich die Bedeutung der früheren deutschen Schulen auch nicht annähernd erreichen können auch nicht sollen! Man will durch sie lediglich das Deutsche wach erhalten. Ihre Frequenz ist auf einen so winzig kleinen Kreis beschränkt, daß es sich kaum verlohnt, von ihnen zu reden. Von den wirklichen deutschen Schulen existieren nur noch wenige. Die öffentlichen Schulen haben sie nach und nach aufgesogen. Das hätte natürlich nicht geschehen können, wenn die Deut­schen dieses Landes den ernsten Willen hätten, sich und den Kindern ihr Deutschtum zu wahren; daß es nicht geschieht, ist ein Zeichen des machtvollen Einflusses des amerikanischen Geistes.

Amerikanisches DationalgefüKI.

Und damit kommen wir zu einem weiteren Punkte, der gleichzeitig eine Erklärung für das Vorstehende gibt: Es ist gänzlich neueren Datums, daß die Vereinigten Staaten ihren vollgültigen Sitz im Rate der an der Spitze moder­ner Kultur schreitenden Nationen eingenommen haben. Man hat (ungefähr seit dem Spanisch-amerikanischen Kriege) sich entdeckt". Man ist zur Einsicht gekommen, daß man nicht wie seit 100 Jahren ein modernes Kulturvolk erst werden will, sondern daß man auf dieser Höhe tatsächlich schon angelangt ist. Ganz plötzlich wurde man sich dessen bewußt, mit der Jahrhundertwende! Und zwar hat speziell Deutschland sein Teil zu dieser Erkenntnis beigetragen,