tt
Der Zug in dic Fernc,
gegen gingen? Aber bei jedem Falle, in dem in den letzten Jahren an meinen Rat, meine Hilfe appelliert wurde, fühlte ich es wie ein Vorwurf in mir laut werden: Warum erhebst du nicht deine Stimme? Du kennst das Schicksal, dem fast alle entgegengehen — und du schweigst? Und so habe ich mich denn endlich entschlossen zu reden.
I.
ver Tug in clie ferne.
Seit Jahren ist es für mich ein Grund schmerzlichen Bedauerns, daß so viele gebildete Damen, und darunter zahlreiche reiferen Alters, aus Deutschland hierher kommen in der Meinung, hier könnten sie auf Grund ihrer Kenntnisse, ihrer guten Erziehung, ihrer tadellosen Personalien mit Leichtigkeit eine lukrative Stellung finden und sich eine Zukunft gründen. Während es töricht wäre, zu bestreiteu, daß es günstige Ausnahmen von der Regel gibt, so bleibt diese doch immer: ein trauriges, ein erbarmungswürdiges Fiasko! Würde es mir der Raum gestatten, so würde ich gerne einige Beispiele aus unzähligen in Gestalt von Originalbriefen Gestrandeter wiedergeben; auf alle Fälle erkläre ich mich bereit, derartige Beweise für die Richtigkeit meiner Ausführungen zu jeder Zeit der Kaiserlich Deutscheu Botschaft in Washington oder dem Kaiserlich Deutschen Generalkonsulat in New Dort auf Verlangen zu unterbreiten. Vorläufig genüge die Versicherung, daß unter den zahlreichen Fällen von Hlllfsbedürftigkeit, die mir stetig vorkommen, diejenigen die traurigsteil und hoffnungslosesten