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Die Einwanderung gebildeter weiblicher Erwerbsbedürftiger nach den Vereinigten Staaten : mit e. Anh.: Die Einwanderung junger Männer / Von E. C. Dittmar
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16 Unsere Schulverhältnisse,

kundig geworden, ist zur Einsicht gekommen, daß es tat­sächlich außer der englischen Sprache noch andere Idiome gibt, die der Beachtung wert sind und Länder, in denen zivilisierte Menschen diese Sprachen sprechen. Man hat Deutschland und Frankreich zu Stätten des Kunststudiums erkoren. Der Jugend behagt diese Wendung der Dinge natürlich viel besser, als importierte Hauslehrer und Gou­vernanten !

Unsere SckulverKältnMe (AusbUÄungsmöglickKeit unÄ Kerussv?aKl).

Ein phänomenaler, und auf unser Thema aufs nach­haltigste wirkender Fortschritt ist namentlich bezüglich der Schulverhältnisse zu verzeichnen. Wir haben hier gänzlich freien Unterricht auf allen Gebieten, auch über die Elementar­schulen hinaus, bis hin zum Examen der Lehrerin, der Buchhalterin, der Stenographin, der geprüften Kranken­pflegerin; freien Unterricht auf allen Gebieten der Gewerbe, der Kunstgewerbe und der Kunst selbst (mit Ausnahme der Musik). Selbstredend hat bei dem großen Bildungsdrange der Amerikaner dies innerhalb der Dauer einer Generation alle Verhältnisse umgestaltet.

Ich will hier einschalten, -daß das nicht nur sür Aus­länder, sondern auch für manche Seiten unseres eigenen Volkslebens seine Schattenseiten hat; daß namentlich ich persönlich der schrankenlosen Generosität unserer Gemein­wesen nach dieser Seite hin (namentlich hinsichtlich freier Fortbildung den Kindern reicher Leute gegenüber) durch­aus nicht immer zustimmend gegenüber gestanden habe, und noch heute lieber Grenzen gesetzt sehen würde. Denn ich