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Im Goldland des Altertums : Forschungen zwischen Zambesi und Sabi / von Carl Peters. Mit ... Orig.-Ill. von Tennyson Cole
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314 9. Gegenwart und Zukunft des alten Ophir.

warten dürfen, wie wir sie in Transvaal schon vor uns haben, und das antike Ophir wird einen Teil der Bedeutung, welche es in der grauen Vergangenheit hatte, zurückzugewinnen ver­mögen.

Cecil Rhodes sagte einmal, nachdem die englisch-portu­giesische Grenzregulierung im allgemeinen bestimmt war, Grossbritannien habe bei der Teilung die fruchtbaren und gesunden Hochplateaus sich gesichert, und Portugal dagegen die unfruchtbaren und ungesunden Tiefländer überlassen. So einfach ist der Gegensatz zwischen Portugiesisch-Ostafrika und Rhodesia nun nicht. Mit demselben Recht hätte ein Portu­giese auftreten können und sagen, dass Portugal bei der Teilung die Küsten und Zugänge mit den Handelsplätzen erhalten habe, Grossbritannien dagegen nur das produzierende Hinter­land besitze.

Portugie- Thatsächlich ist Rhodesia durchaus ebenso auf Portu-

sisch-Ost-

afrika. giesisch-Ostafrika angewiesen, wie Portugiesisch-Ostafrika für seinen Küstenhandel auf die Entwicklung Rhodesia's. Auch ist es nicht richtig, dass England das ganze Hochland für Manicaiand. sich behalten habe. Maniealand bis Massikessi ist ein wasser­reiches und fruchtbares Gebirgsland, so schön wie irgend ein Teil Rhodesia's und ebenso wertvoll in Bezug auf Gold und andere Mineralien. Wie wir gesehen haben, ist der Gold­reichtum des Maniealandes durch jahrelange Nachforschungen heute über jeden Zweifel gestellt, und in diesen Gebieten fehlt wirklich nur der Leben spendende Strom europäischen Kapitals, um ganz dieselben Erfolge wie im eigentlichen Rho­desia zu erzielen. Minen wie Guy Fawkes, Braganca und Richmond, das Windahgil werden den Vergleich mit den besten rhodesischen Minen nicht zu scheuen haben. Dazu kommt, dass auch das Klima in Maniealand ein gemässigtes und im allgemeinen ein erfrischendes ist. Die Regen-Nieder­schläge sind hier am Ostrand des Plateaus-Abfalls naturgemäss noch stärker, als wie auf den dahinteiiiegenden Plateaus. In­folgedessen ist Maniealand voll von sprudelnden Bächen und Flüssen. Wir können den Pungwe, den Chimesi, den Mudza, den Inyamkarara und den Revue zu diesem Gebiet rechnen. Eine Anzahl von Quellen und Bächen setzen das Stromgebiet