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5. In Maniealand.
ist gross, was zur schnelleren Zersetzung der Gesteine führt, und auf diese prasseln alljährlich die Regen, welche der Südmonsun an den Rand dieses Plateaus niederschlägt. Es ist kein Wunder, dass der Goldgehalt der Wasserbäche und Flüsse fortdauernd erneuert wird. Von einem Erschöpfen der alluvialen Niederschläge kann demnach keine Rede sein.
Die gegenwärtige Darstellung beabsichtigt nicht, die Goldminen, welche wir selbst hier gewonnen haben, im Einzelnen beschreiben. Aber sie darf, im Interesse der Kennzeichnung des ganzen Gebietes, doch anführen, dass das Windahgil im Mudza-Thal nach sorgfältiger technischer Prüfung sich als
Unsere Station auf dem Windahgil.
abbaufähige Mine erwiesen hat. Auch die Guy Fawkes und Braganca und Richmond treten als würdige Vertreter des Ma- nica-Minendistriktes, gegen andere Goldgebiete der Erde in die Schranken. Was das Land nötig hat, ist ein reicherer Kapitalzufluss, als wie derselbe sich bislang hierhin gewendet hat, und er wird sicherlich nicht mehr lange ausbleiben. Maceque<re. Der Mittelpunkt dieses interessanten Landes ist, wie erwähnt, Macequeqe, 200 Meilen von Beira, 23 Meilen von Um- tali entfernt, an der Beira-Mashonaland-Eisenbahn. Der Platz mag an 70 Europäer zählen, ist aber sehr nett, ja reizend angelegt am Fuss des Wumba. Die Strassen sind breit und gerade, sie münden aus auf das Gouvernement-Gebäude der Mozambique Co., zu dessen Rechten, inmitten hübscher Gar- tenanlagen, das Minen-Amtsgebäude liegt, dem zur Zeit Kapitän D'Andrade vorsteht.