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Im Goldland des Altertums : Forschungen zwischen Zambesi und Sabi / von Carl Peters. Mit ... Orig.-Ill. von Tennyson Cole
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Regenzeit. Antike Funde.

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verliehen, und auch der platte Trost, dass auf Regen Sonnen­schein zu folgen pflegt, verliert seine Wirkung, wenn man tagelang unter dem monotonen Rauschen der Wassermasse zugebracht hat. Man kann auch des Guten- zu viel bekom­men, und ich habe das Sst . . . oder das Trip, trip, trip.....

der Regenschauer nachgerade satt. Ich fange an zu verstehen, wie Noah zu Mute gewesen sein muss, als die Taube ihm am Berge Ararat das bekannte Oelblatt überreichte/'

Maniealand ist voll von Erinnerungen an die ursemiti­sche Epoche. Ich erwähnte bereits die Menge von alten Minen­arbeiten. Diese weisen freilich in moderne Zeiten hinunter. Die Eingeborenen wuschen Flussgold bis auf unsere Zeit hinab.

Phönikischer Grabstein aus Maniealand.

Als der portugiesische Expeditionsführer Hörnern 1570 als erster Europäer in Manica eintraf, waren er und seine Gefähr­ten enttäuscht, als sie die Eingeborenen aus einem Eimer Flussschlamm ein paar Körnchen Gold heraus waschen sahen. Sie hatten Inka-Schätze erträumt, vergassen aber, dass auch das Gold der Sonnensöhne in Peru körnerweise gewonnen war. Uns Neuere schreckt diese Art der Gewinnung nicht. Wenn wir uns vergegenwärtigen, dass der moderne Betrieb am Rand hartes Erz mehr als tausend Fuss aus dem Grund der Erde heraufholt, welches meistens nicht mehr als 68 penny-weights d. h. nicht einmal eine halbe Unze per ton einbringt, dass die Gesellschaften, welche diese Arbeit unternehmen, aber dennoch hohe Gewinne erzielen, so werden wir den Reichtum des Maniealandes besser zu würdigen verstehen. Wenn die alten Arbeiten bis auf unsere Tage herabreichen,