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5. In Maniealand.
der Zeit eine solide Grundlage für die Steuerkraft des Landes schaffen. Nur dann wird auch der Bergbau dort auf festen Füssen stehen, Reichtümer werden dann nicht mehr erspekuliert zu werden brauchen, sondern sie lassen sich durch solide Produktionen verdienen. Städte, die jetzt voll sind von arbeitslosem Volk, welches das Goldfieber gepackt hat, werden alsdann zufriedene und solide Elemente vereinigen. Eine solche Entwicklung wünsche ich Rhodesia von ganzem Herzen. Sie ist durchaus "möglich, weil die Natur das Land mit herrlichstem Ackerboden reichlich gesegnet hat.
In Umtali hatte ich eine Reihe von Geschäften abzuwickeln und gern Hess ich es am 21. September hinter mir, um mich noch einmal vor der Regenzeit der geliebten Wildnis zuzuwenden. Das Zelt im grünen Walde war ein äusserst angenehmer Kontrast zum Cecil Hotel in Umtali. Das selbst gekochte Essen im Freien mundete doppelt schön auf die Genüsse der Hoteltafel, obwohl solche im Cecil ausnahmsweise gut war. Mein Reisebegleiter war auch diesmal wieder Herr Ernst Gramann, der inzwischen aus Inyanga mir nachgekommen war, während Herr Blöcker zum Zambesi zurückmarschierte.
Frohen Herzens marschierten wir über Macequece gegen Ost-Nordosten dem Pungwe zu, den ich erreichen wollte, da, wo der Injasonja in ihn mündet.
Ich hatte zwei Somalis und etwa 30 Träger mitgenommen. Ausserdem begleitete mich Cuntete, Macombe's Bruder, dessen Gebiet wir nördlich vom Pungwe von Neuem zu beschreiten hatten. Ich musste unwillkürlich lächeln, als man mich auf dem Gouvernement von Macequece freundlich warnen zu müssen glaubte vor dem Besuch dieser Gegend. Thatsächlich war es schwer, in Macequece Leute zu finden, welche mich dorthin begleiten wollten. So wenig anziehend wirkt Macombe's Name nach allen Seiten hin.
Der Weg nach Dombagera, wie der Platz am Pungwe in der Nähe der Einmündung des Injasonja heisst, führt von Macequece aus im Wesentlichen in nordöstlicher Richtung. Ich wollte indes zunächst nach d'Andrade bei Old Macequege, einer Einladung von Mr. Raw folgend, dem damaligen Besitzer