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Im Goldland des Altertums : Forschungen zwischen Zambesi und Sabi / von Carl Peters. Mit ... Orig.-Ill. von Tennyson Cole
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3. Durch das Land der Makalanga.

Muntere Bäche hatten wir bei unserem Abstieg in das Gavaresi-Thal zu überschreiten, in welchem wir 9V2 Uhr in froher Stimmung eintrafen. Es war herzerquickend, ein­mal wieder in Hirsefeldern dahinzuziehen. Der Gavaresi hatte klares kühles Wasser, welches den Leuten bis unter die Arme ging und schnell dahinfloss. Er mag an 80 Fuss breit sein. Ich Hess mich durch drei Leute, wie ein Packet über die drei Köpfe ausgestreckt, hinübertragen. Noch ein kurzer Marsch flussabwärts, und gegen 10 Uhr zogen wir am Dorf Chitawo vorüber, an dessen nördlicher Seite über dem rauschenden Garavesi wir unser Lager aufschlugen, begrüsst von Baridi, einem Bruder Cuntete's, welcher hier den Macombe vertritt. Der Durchmarsch durch's eigentliche Macombe-Land war hier­mit vollzogen.

Unser Lager war 750 m hoch. Die Eingeborenen waren ausserordentlich freundlich. Wir hatten nicht nur zu essen genug für unsere Leute, sondern konnten auch selbst von Tomaten in Hülle und Fülle leben und sogar einmal wieder europäische Kartoffeln essen, welche Cuntete mir zum Ge­schenk brachte. Baridi war ein liebenswürdiger und beschei­dener junger Mann, taktvoll wie alle Mitglieder der Macombe- Familie, welche ich kennen gelernt habe. Er brachte mir einige Nashornzähne zum Geschenk. Den Nachmittag ver­brachten Herr Gramann und ich in Beratung für unsere weiteren Pläne über unseren Karten. Ich entschloss mich, dem Kaiser-Wilhelm-Land einen kurzen Besuch abzustatten, dann aber nach Inyanga zu marschieren und den Rest des Sommers mit der Erforschung des Manica-Landes und des oberen Pungwe auszufüllen.

Bei Sonnenuntergang nahm ich ein Bad im kühlen Fluss, und dann vereinigte uns eine frohe Mahlzeit, in welche Fische, europäische Kartoffeln und gekochte Tomaten eine angenehme Abwechslung brachten. Es war ein schöner Tag. Der Körper pflegte sich an den ungewohnten Genüssen, und die Seele hatte Müsse zu ruhiger Betrachtung.

Der Marsch am folgenden Tage musste uns aus der portugiesischen Interessensphäre in die englische hinüber­bringen. Wir brachen bei herrlichem kühlen Wetter auf und